
Whole Church: for the sake of the world
Die ganze Kirche, um der Welt willen. Eine Kirche informiert über ihren Glauben durch alles, was sie ist, sagt und tut.
Diese dreifache Art des Erzählens bestimmt, was der Empfänger hört. Wenn eine Kirche ihrem Auftrag treu bleiben will, muss sie sich daher ständig zwei Fragen stellen: Was ist die Berufung der Kirche, und was ist die Botschaft, die sie aussendet? Wie gehen unsere Kirchen mit dieser Herausforderung um? Die Kirche ist nicht um ihrer selbst willen da, sondern für die Welt, heißt es in einem der analysierten Dokumente. Sie ist dazu berufen, ein Werkzeug für den Plan unseres liebenden Gottes zu sein, eine zerbrochene Welt zu heilen.
Das Grundmuster findet sich in der Heiligen Schrift, aber in jeder Zeit und jedem kulturellen Kontext muss die Kirche nach entsprechenden Wegen und Formen suchen. Und warum sollte dies nicht im Gespräch und mit offenen Ohren für die Erfahrungen anderer geschehen, und mit dem Mut zur Veränderung, wenn es nötig ist? Der erste Teil des Buches ist das Ergebnis eines solchen Zuhörens.
Vielleicht überrascht es jemanden, dass ich mich an drei amerikanische Katholiken gewandt habe, um ihre Erfahrungen zu hören. Inspiriert von der radikalen Botschaft des Zweiten Vatikanischen Konzils, fordern sie ihre eigene Kirche zu einem radikalen Paradigmenwechsel auf dem Weg zu einer vertrauenswürdigen Kirche heraus. Auf der Grundlage des von ihnen entwickelten Modells wandte ich mich an meine eigene Kirche, die Vereinigungskirche in Schweden, indem ich dieselbe Fragenbatterie und dasselbe an ein ökumenisches Dokument, Die Kirche: Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Vision.
Und das Ergebnis? Ein weiterer Hinweis darauf, dass jede Kirche, die Teil von Gottes Mission um der Welt willen sein will, sich immer wieder den kritischen Fragen stellen muss, wie sie ihre Botschaft der Freude und Hoffnung treu an die Welt weitergeben kann.