Die Gefahren der Vorherrschaft: Das Ungleichgewicht der Kräfte und der Weg zum Krieg in Vietnam

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Die Gefahren der Vorherrschaft: Das Ungleichgewicht der Kräfte und der Weg zum Krieg in Vietnam (Gareth Porter)

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Originaltitel:

Perils of Dominance: Imbalance of Power and the Road to War in Vietnam

Inhalt des Buches:

Perils of Dominance ist die erste völlig neue Interpretation der Frage, wie und warum die Vereinigten Staaten in den Krieg in Vietnam zogen.

Es stellt die vorherrschende Erklärung in Frage, wonach die US-Beamten blindlings an der Doktrin des Kalten Krieges festhielten, dass ein Verlust Vietnams einen "Dominoeffekt" auslösen würde, der zu einer kommunistischen Vorherrschaft in der Region führen würde. Gareth Porter legt überzeugende Beweise dafür vor, dass die Entscheidungen der US-Politik in Bezug auf Vietnam von 1954 bis Mitte 1965 von einem überwältigenden Ungleichgewicht der militärischen Macht zugunsten der Vereinigten Staaten gegenüber der Sowjetunion und China geprägt waren.

Er zeigt, wie das Abgleiten in den Krieg in Vietnam relevant ist, um zu verstehen, warum die Vereinigten Staaten in den Irak-Krieg gezogen sind und warum solche Kriege wahrscheinlich sind, solange die militärische Macht der USA in der Welt überwältigend dominant ist. Porter stellt das herkömmliche Wissen über die Ursprünge des Krieges in Frage und argumentiert, dass der Hauptimpuls für die militärische Intervention in Vietnam nicht von den Präsidenten Kennedy und Johnson ausging, sondern von hochrangigen nationalen Sicherheitsbeamten in ihren Verwaltungen, die stark von der Dominanz der USA über ihre Feinde im Kalten Krieg beeinflusst waren. Porter argumentiert, dass die Präsidenten Eisenhower, Kennedy und Johnson alle strikt gegen die Entsendung von Kampftruppen nach Vietnam waren, dass aber sowohl Kennedy als auch Johnson von ihren nationalen Sicherheitsberatern stark unter Druck gesetzt wurden, eine militärische Intervention zu unternehmen.

Porter enthüllt zum ersten Mal, dass Kennedy 1962 versuchte, einen diplomatischen Weg für Friedensverhandlungen mit Nordvietnam zu eröffnen, aber am Widerstand der Bürokratie scheiterte. Porter revidiert die historische Darstellung eines wichtigen Wendepunkts und beschreibt, wie Verteidigungsminister Robert McNamara Johnson in der Krise im Golf von Tonkin absichtlich in die Irre führte und dem Präsidenten die Entscheidung über die Bombardierung Nordvietnams praktisch aus der Hand nahm.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780520250048
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2006
Seitenzahl:421

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