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Mysteries of Jesus - A Muslim Study of the Origins and Doctrines of the Christian Church
Etwa achtzig Generationen von Christen sind in dem festen Glauben ins Grab gegangen, dass Jesus der Sohn Gottes war.
Fünfundzwanzig Prozent der Weltbevölkerung, so sagt man uns, hegen noch immer keinen Zweifel an diesem Thema. Viele sprechen über Jesus mit großer Vertrautheit und Gewissheit, als ob sie ihn persönlich gekannt oder die Ereignisse seines Lebens miterlebt hätten.
Manche kennen ihr Neues Testament so gut und haben es so genau analysiert, dass sie auf eher bescheidenen Grundlagen wunderbare Beschreibungsgebäude und Theorien errichten konnten. Wenn Christen zu zweifeln beginnen, ist die größte Beunruhigung die Folge, denn die Liebe zu Jesus wurde von ihnen immer als die höchste aller möglichen Berufungen und der Dienst an ihm als die edelste Art zu leben angesehen. Die Behauptung, mit der sie vertraut sind, lautet, dass das Selbstopfer Gottes in Form von Jesus Christus der einzige Weg zur Erlösung ist.
Der Autor liefert ein kohärentes und logisches Argument dafür, warum ein Großteil der frühen „christlichen“ Lehren, wie sie von Jesus gelehrt wurden, so bald nach seinem „Weggang“ verloren ging und warum so viel der modernen christlichen Theologie kaum mehr als ein Mischmasch aus heidnischem Glauben und politischen Manövern seitens der frühen Christen ist. Eine großartige Lektüre für alle, die sich dafür interessieren, wer Jesus wirklich war, und für die Konflikte zwischen den Lehren der Judenchristen (einschließlich Jakobus, dem Bruder Jesu), dem trinitarischen Christentum des Paulus und dem unitarischen Christentum, wie es im Osten zu dieser Zeit praktiziert wurde.