Bewertung:

In den Rezensionen zu „The Ghosts of Iwo Jima“ wird die Auseinandersetzung mit der Schlacht von Iwo Jima hervorgehoben, wobei die Notwendigkeit der Schlacht in Frage gestellt und das Vermächtnis des Marine Corps untersucht wird. Während einige Leser die gründliche Analyse und die kritische Perspektive auf die Schlacht schätzen, kritisieren andere das Buch wegen Fehlern und einer vermeintlichen Voreingenommenheit gegenüber der Kampagne. Insgesamt wird es als ein zum Nachdenken anregendes und gut recherchiertes Werk angesehen.
Vorteile:⬤ Tiefgründige Erforschung der Schlacht von Iwo Jima und ihres Vermächtnisses.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der das Interesse des Lesers aufrecht erhält.
⬤ Revisionistische Perspektive, die frühere Mythen über die militärische Notwendigkeit der Kampagne entlarvt.
⬤ Bietet Kontext für den Status des Marine Corps nach dem Zweiten Weltkrieg.
⬤ Nachdenklich stimmende Analyse der Rivalitäten zwischen den Dienststellen und des Versagens der Führung.
⬤ Enthält Fehler, die zur Überarbeitung auffordern und die Glaubwürdigkeit beeinträchtigen könnten.
⬤ Einige Leser haben den Eindruck, dass der Autor eine persönliche Agenda gegen die Notwendigkeit der Iwo-Jima-Kampagne verfolgt.
⬤ Es fehlt eine gründliche Untersuchung des Nutzens des Feldzugs.
⬤ Gelegentliche typographische Fehler im Text.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
The Ghosts of Iwo Jima: Volume 102
Im Februar 1945 griffen etwa 80.000 US-Marines die stark verteidigte Festung an, die die Japaner auf der kleinen Pazifikinsel Iwo Jima errichtet hatten. Die Anführer der Army Air Forces erklärten, dass sie die dortigen Flugplätze benötigten, um ihre B-29-Bomber von Jägern eskortieren zu lassen.
Auf Kosten von 28.000 amerikanischen Opfern eroberten die 3., 4. und 5. Marinedivisionen pflichtbewusst dieses trostlose Stück Hölle mit einer Entschlossenheit und Aufopferung, die in den Annalen des Krieges legendär geworden sind, unsterblich gemacht durch das Foto von sechs Marines, die die amerikanische Flagge auf dem Mount Suribachi hissen.
Doch die Kampfeinsätze der Army Air Forces auf Iwo Jima erwiesen sich später als unproduktiv und unnötig.
Im Nachhinein wurde eine Reihe anderer Begründungen für diese tragisch teure Schlacht angeführt. Letztlich wurden irreführende Statistiken vorgelegt, um zu behaupten, dass die Zahl der durch die B-29-Notlandungen auf Iwo Jima geretteten Menschenleben die Kosten der Eroberung der Insel aufwiegt.
In The Ghosts of Iwo Jima (Die Geister von Iwo Jima) überdenkt Captain Robert S. Burrell auf meisterhafte Weise die Kosten der Einnahme von Iwo Jima und seine Rolle in den Kriegsbemühungen. Seine zum Nachdenken anregende Analyse hebt auch den größeren Beitrag der tapferen Toten von Iwo Jima hervor: Sie inspirierten eine Ehrfurcht vor dem Marine Corps, die sich als entscheidend für sein institutionelles Überleben und seine Verkörperung des amerikanischen Nationalgeistes erwies.
Von der 7. Kriegsanleihekampagne 1945 bis zum Hissen der Flagge am Ground Zero im Jahr 2001 ist das unsterbliche Bild von Iwo Jima zu einem Symbol des amerikanischen Patriotismus geworden. Burrells gründliche Darstellung dieses sagenumwobenen Inselkonflikts wird unser Verständnis des Zweiten Weltkriegs und seines fortdauernden Vermächtnisses für das einundzwanzigste Jahrhundert fördern.
Endlich können die Geister der Schlacht ihre letzten und wichtigsten Lektionen enthüllen. Major ROBERT S.
BURRELL aus Wesley Chapel, Florida, ist ein ehemaliger Dozent für Marinegeschichte an der U.S. Naval Academy. Seine Arbeit über Iwo Jima wurde von der Marine Corps Heritage Foundation, der Society of Military History und dem Naval Historical Center ausgezeichnet.
Er ist Kriegsveteran mit zwei Einsätzen im Irak und mehr als zwanzig Dienstjahren.