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The History of Zero Tolerance in American Public Schooling
Anhand einer Fallstudie über den Schulbezirk der Stadt Los Angeles von den 1950er bis zu den 1970er Jahren untersucht Judith Kafka die Überschneidung von Rasse, Politik und bürokratischer Organisation des Schulwesens.
Kafka argumentiert, dass die Kontrolle über die Disziplin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunehmend zentralisiert wurde, und zwar als Reaktion auf den Druck, der von Lehrern, Eltern, Schülern, Schulleitern und Lokalpolitikern ausgeübt wurde - oft zu unterschiedlichen historischen Zeitpunkten und zu unterschiedlichen Zwecken.
Kafka zeigt, dass die rassischen Ungleichheiten, die durch die heutige Schuldisziplinpolitik hervorgerufen werden, weder unvermeidlich waren noch unveränderlich sind.