Bewertung:

In den Rezensionen zu diesem Buch findet sich eine Mischung aus Anerkennung und Kritik. Während einige Leser die zu Herzen gehenden Geschichten lieben und den historischen Kontext zum Big Bend National Park zu schätzen wissen, weisen andere auf sachliche Ungenauigkeiten hin, die Zweifel an der Zuverlässigkeit des Buches aufkommen lassen.
Vorteile:⬤ Herzergreifend und basierend auf persönlichen Abenteuern im Big Bend National Park.
⬤ Bietet wertvolle Informationen über die Geschichte und das Management des Parks.
⬤ Dient als nützliche Quelle für Besucher, die sich für den Park interessieren.
⬤ Enthält überraschende Falschaussagen, die Fragen zur Genauigkeit aufwerfen.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass es an einer überzeugenden Gesamterzählung und einer breiteren kontextuellen Analyse fehlt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Story of Big Bend National Park
Big Bend, eine atemberaubende Landschaft mit schroffen Berggipfeln, unbewohnter Wüste und spektakulären Flussschluchten, ist einer der abgelegensten Nationalparks der Vereinigten Staaten und eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Texas. Der Park liegt in der großen Biegung des Rio Grande, die Texas und Mexiko trennt, und umfasst etwa 800.000 Hektar, eine Fläche größer als der Bundesstaat Rhode Island, und zieht jedes Jahr über 300.000 Besucher an.
The Story of Big Bend National Park bietet eine umfassende, gut lesbare Geschichte des Parks von der Zeit vor seiner Gründung im Jahr 1944 bis in die Gegenwart. John Jameson beginnt mit einem faszinierenden Blick auf die gewaltigen Anstrengungen, die nötig waren, um Beamte in Washington und lokale Landbesitzer von der Notwendigkeit eines solchen Parks zu überzeugen. Er beschreibt detailliert, wie Geld gesammelt und Land erworben wurde und wie der Park bekannt gemacht und für Besucher erschlossen wurde. Auf dem Weg in die Gegenwart erörtert er Themen wie die Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen, den Schutz der Raubtiere im Park und die Herausforderungen für Land, Wasser und Luft. Nebenbei zeichnet er farbenfrohe Porträts zahlreicher Persönlichkeiten, von Anwohnern über Parkranger bis hin zu Lady Bird Johnson, deren Floßfahrt auf dem Rio Grande im Jahr 1966 dem Park nationale Aufmerksamkeit verschaffte.
Diese Geschichte ist eine Pflichtlektüre für alle Besucher und zukünftigen Besucher des Big Bend National Park. Für alle, denen unsere Nationalparks am Herzen liegen, ist es ein überzeugendes Plädoyer für eine kontinuierliche Finanzierung und einen klugen Umgang mit den Parks, die mit dem doppelten Druck von rasant steigenden Besucherzahlen und sinkenden Budgets zu kämpfen haben.