Bewertung:

Das Buch ist eine humorvolle und kritische Auseinandersetzung mit dem Buddhismus, die seltsame und oft bizarre Geschichten aus buddhistischen Schriften präsentiert. Es wird von vielen Lesern genossen, insbesondere von solchen mit einem buddhistischen Hintergrund, die seine Satire und aufschlussreiche Kritik zu schätzen wissen. Es ist jedoch möglicherweise nicht für diejenigen geeignet, die leicht beleidigt sind.
Vorteile:Das Buch ist witzig und informativ und bietet eine einzigartige Perspektive auf den Buddhismus. Es regt die Leser mit kritischen Überlegungen zu den traditionellen Schriften und gut zitierten Anekdoten an und dient als Gesprächsgrundlage für Praktizierende.
Nachteile:Könnte einige Leser beleidigen, insbesondere diejenigen mit einem starken Glauben an den Buddhismus, bietet keine Bibliographie und könnte von denjenigen nicht ernst genommen werden, die eine traditionellere oder ehrfürchtigere Sicht der Religion suchen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Buddha's Story
Vom Moment seiner Geburt an zweifelte Siddhartha Gautama nie an seiner Besonderheit. Er kam mit prächtigen Schwimmhäuten zur Welt und konnte seine eigenen Ohrläppchen lecken.
So gut war sein Karma gewesen. Die Frage war also nie, ob er ein König werden würde, sondern vielmehr, was für ein König er werden würde. Verwöhnt als weltlicher Prinz im Kloster, nahm Siddharthas Reise eine plötzliche spirituelle Wendung, als er zur ersten seiner vielen Erkenntnisse kam: Dinge sterben, und bevor sie sterben, leiden sie, und zwar sehr...
Diese erschütternde Erkenntnis bildete den ersten der acht Teile seiner Vier Edlen Wahrheiten (die fünf anderen Teile nicht mitgerechnet). Seine asketisch geprägte Mission: die Welt vom Schmerz zu befreien, auch wenn er froh war, sich um nichts und niemanden mehr in ihr kümmern zu müssen.
Da Siddhartha bereits eine unüberschaubare Anzahl an vergangenen, elenden Leben erfahren hatte, fragte er sich, wie er selbst diesem endlosen Kreislauf des Leidens entkommen könnte. Mit dieser Frage kam eine erleuchtete Antwort, die einen möglichen Ausweg versprach: Nur wer lebt, kann sterben.