Bewertung:

Das Buch erzählt auf ergreifende Weise von den Kämpfen eines homosexuellen Mannes im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert und beleuchtet dabei die Themen der verborgenen Sexualität und des Wunsches nach Akzeptanz in einer Gesellschaft, die Homosexualität als etwas ansah, das es zu beheben galt.
Vorteile:Die Erzählung ist ein bemerkenswertes Zeitdokument, das Einblicke in den historischen Kontext der Homosexualität bietet. Sie fängt gekonnt die Spannung zwischen persönlicher Identität und gesellschaftlichen Normen ein und wirft wichtige Fragen zur Selbstakzeptanz auf.
Nachteile:Der Text kann als kunstlos oder ohne literarische Finesse empfunden werden. Darüber hinaus könnte die Konzentration auf den Wunsch der Figur, ihre Homosexualität zu „reparieren“, für zeitgenössische Leser, die die Vorstellung ablehnen, dass die eigene sexuelle Orientierung geändert werden muss, unangenehm oder frustrierend sein.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The Story of a Life
Dies ist die früheste Autobiografie eines bekennenden amerikanischen Homosexuellen, die 1901 in St.
Louis veröffentlicht wurde. Im ländlichen Missouri, damals in St.
Louis, lebte Hartland mit seinem Gewissen (seiner Zeit), doch als begabter und scharfsinniger Schriftsteller beschreibt er Dinge wie Straßenkämpfe und den Stil einzelner Pick-ups, die uns über 100 Jahre später sehr vertraut erscheinen.