Bewertung:

Die Pat Hobby Stories von F. Scott Fitzgerald sind zwar nicht sein bestes Werk, bieten aber eine ergreifende und humorvolle Perspektive auf den Niedergang eines einst erfolgreichen Hollywood-Drehbuchautors. Die Sammlung enthält scharfe Beobachtungen über Ehrgeiz, Versagen und die Natur des Erfolgs in der Filmindustrie und spiegelt Fitzgeralds eigene Kämpfe in seinen späteren Jahren wider.
Vorteile:⬤ Scharfer Witz und Humor in allen Geschichten.
⬤ Bietet Einblicke in Fitzgeralds persönliche Kämpfe und Kommentare zu Hollywood.
⬤ Einige Geschichten sind unterhaltsam und überraschend, mit denkwürdigen Charakteren und Situationen.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf das Leben eines ehemaligen Stars in der Filmindustrie, die bei den Lesern Anklang finden kann.
⬤ Spiegelt Fitzgeralds literarisches Genie wider, obwohl es im Vergleich zu seinen früheren Werken als „zweitklassig“ gilt.
⬤ Viele Leser sind der Meinung, dass es nicht an die Qualität von Fitzgeralds früheren Meisterwerken wie Der große Gatsby heranreicht.
⬤ Einige Kritiken beschreiben die Geschichten als müde und wenig lebendig.
⬤ Die Hauptfigur, Pat Hobby, wird oft als unsympathisch und selbstmitleidig angesehen, was einige Leser abschrecken könnte.
⬤ Der Ton kann düster und melancholisch sein, was möglicherweise den Genuss für diejenigen schmälert, die einen erbaulicheren Inhalt suchen.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
The Pat Hobby Stories
Die Pat Hobby Stories sind eine Sammlung von 17 komödiantischen Kurzgeschichten von F.
Scott Fitzgerald. Sie erschienen erstmals zwischen Januar 1940 und Mai 1941 in der Zeitschrift Esquire, wurden aber 1962 in einem einzigen Buch zusammengefasst und posthum veröffentlicht.
Pat Hobby ist ein ehemals erfolgreicher Drehbuchautor in Hollywood, der inzwischen Alkoholiker und pleite ist und seine Zeit damit verbringt, im Studio herumzuhängen und auf Arbeit zu hoffen. Die Geschichten drehen sich in der Regel darum, dass er einen Plan ausheckt, um auf irgendeine Weise Geld oder Ruhm zu verdienen, aber sie enden meist in weiterer Demütigung. In der Einleitung des Buches heißt es: „Es wäre zwar unfair, dieses Buch als Roman zu beurteilen, aber es wäre noch weniger fair, es als etwas anderes zu betrachten als ein abendfüllendes Porträt.
Als solches hat Fitzgerald daran gearbeitet, und er hätte es nach der ursprünglichen Veröffentlichung in einer Zeitschrift gerne in Buchform präsentiert. Er betrachtete es als eine Komödie“.