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The Assurance of Faith: Conscience in the Theology of Martin Luther and John Calvin
Die gängige Meinung über Luther und Calvin besagt, dass diese beiden Theologen das Zeugnis Christi nicht auf die gleiche Weise mit dem Gewissen in Verbindung bringen.
Randall Zachman unternimmt den längst überfälligen Vergleich ihrer Theologien, insbesondere der Art und Weise, wie Luther und Calvin das Gewissen definieren und beschreiben und es zu den Zeugnissen des Wortes und des Geistes in Beziehung setzen. Zachman bleibt zwar kritisch gegenüber der Unterscheidung, die sowohl Luther als auch Calvin zwischen der Grundlage der Gewissheit und ihrer Bestätigung im Glauben und in der Erwählung aufrechtzuerhalten suchten, kommt aber zu dem Schluss, dass Luther und Calvin in ihrer theologischen Behandlung des Gewissens zwar unterschiedliche Schwerpunkte setzen, aber grundsätzlich übereinstimmen: Die Grundlage des Friedens, der Gewissheit und der Gewissheit des Gewissens liegt in der Gnade Gottes für uns, die dem Gewissen sowohl durch das äußere Zeugnis des Wortes Gottes als auch durch das innere Zeugnis des Heiligen Geistes offenbart wird.