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Contesting the Global Order: The Radical Political Economy of Perry Anderson and Immanuel Wallerstein
Contesting the Global Order erforscht, was es bedeutet, ein radikaler Intellektueller zu sein, wenn die politischen Hoffnungen schwinden. Gregory P.
Williams zeichnet die Entwicklung der intellektuellen Visionäre Perry Anderson und Immanuel Wallerstein nach, die trotz veränderter Umstände für radikale Veränderungen weiterhin kreative Interpretationen der sozialen Welt vorantrieben. Wallerstein und Anderson, deren Hoffnungen auf eine egalitärere Zukunft gerichtet waren, glaubten, dass ihre Schriften zum Sozialismus beitragen würden, von dem sie annahmen, dass er eine postkapitalistische Zukunft mit relativer sozialer, wirtschaftlicher und politischer Gleichheit sein würde.
In den 1980er Jahren waren die Träume vom Sozialismus jedoch verblasst, und sie mussten der Realität ins Auge sehen, dass der Sozialismus weder nahe noch unvermeidlich war. Ihre Sensibilität für aktuelle Ereignisse, so Williams, gewinnt in diesem Jahrhundert, in dem sich viele Wissenschaftler mit der Frage des Wandels in einer Welt mit schwindender staatlicher Macht auseinandersetzen, neue Bedeutung.