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The Goetheanum Cupola Motifs of Rudolf Steiner
Gerard Wagners Gemälde von Rudolf Steiners Goetheanum-Kuppelskizzen machen diese Werke einem breiten Publikum zugänglich, das sonst kaum Zugang zu den Darstellungen von Steiners künstlerischer geistiger Vision hätte, die im ersten Goetheanum enthalten waren und durch das Feuer, das das große Gebäude zerstörte, verloren gingen. Wagner schuf diese archetypischen Motive über Jahrzehnte hinweg auf neue Weise. Sie stellen einen künstlerischen Höhepunkt in Wagners Gesamtwerk dar, können aber nicht vom Goetheanum selbst getrennt und nur im Kontext der anthroposophischen Geisteswissenschaft vollständig verstanden werden.
In diesem Sinne weisen die Goetheanum-Kuppelmotive Rudolf Steiners auf die historische und geistige Bedeutung des ersten Goetheanum-Baus hin. Rudolf Steiners Vortrag vom 25. Oktober 1914 und sein Vortrag über die Bilder der kleinen Kuppel vom 25. Januar 1920 werden hier erstmals in englischer Sprache veröffentlicht, zusammen mit Farbfotografien von 1922. Ebenfalls enthalten sind die wenig bekannten farbigen Radierungen der Goetheanum-Fenstermotive, die Assja Turgenieff mit Rudolf Steiner angefertigt hat, sowie weitere zentrale Beiträge zum Verständnis dieser neuen Kunstrichtung.
Obwohl der Schwerpunkt auf visuellen Beispielen liegt, geht das Buch über eine bloße Katalogisierung dieser Kunstwerke hinaus. Das Buch vermittelt auch ein Gefühl für den künstlerischen Prozess selbst. Daher haben die Beobachtungen von Gerard Wagner hier eine besondere Bedeutung. Neben den beiden Vorträgen Rudolf Steiners und den farbigen Gemälden Gerard Wagners enthält das Buch "Die Goetheanum-Kuppelmotive Rudolf Steiners" Essays von Peter Stebbing, Louise Clason, Assya Turgenieff und Gerard Wagner.