Bewertung:

Das Buch von Bill Lascher untersucht die Anti-Okie-Gesetze im Kalifornien der 1930er Jahre und konzentriert sich dabei auf die historische Voreingenommenheit gegenüber verarmten Migranten. Es befasst sich mit historischen Erzählungen, einflussreichen Persönlichkeiten der Strafverfolgung und einem bedeutenden Fall vor dem Obersten Gerichtshof. Die Rezensionen sind gemischt und spiegeln sowohl Wertschätzung als auch Kritik am Ansatz und Schreibstil des Autors wider.
Vorteile:Gut recherchierte historische Darstellung, faszinierende Einblicke in die Politik und die Strafverfolgung in Kalifornien in den 1930er Jahren, fesselnde Erzählung, die den Leser fesselt, aktuelle Themen, die für die heutigen Diskussionen über Vorurteile und Ungerechtigkeit relevant sind.
Nachteile:Einige Rezensenten bemängelten, dass es dem Buch an historischer Detailtreue und Genauigkeit mangelt, dass der Schreibstil zu dramatisch oder fiktionalisiert ist und dass es an umfassenden Daten und bibliografischen Verweisen mangelt.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
The Golden Fortress: California's Border War on Dust Bowl Refugees
Im Februar 1936 fuhren Polizeibeamte aus Los Angeles Hunderte von Kilometern zu den kalifornischen Staatsgrenzen mit dem Ziel, jeden zurückzuweisen, der als zu arm für die Einreise galt.
Mythen über den Reichtum des Golden State lockten Tausende von Amerikanern an, die durch die Depression entwurzelt waren, aber diejenigen, die diese Mythen schufen, sahen nur eindringende kriminelle „Horden“, von denen sie glaubten, dass nur ein Mann sie aufhalten könne: James „Two-Gun“ Davis, der autoritäre Polizeichef von Los Angeles.
Die Goldene Festung erzählt die Geschichte von Davis' kühnem Einsatz handverlesener bewaffneter Polizisten, die Kalifornien die Tür vor den amerikanischen Dust-Bowl-Flüchtlingen und den aus der Depression vertriebenen Migranten zuschlugen. Er schildert die mitunter tödlichen Folgen einer Strafverfolgung, die sich gegen die Armen richtet, selbst an so abgelegenen Orten wie Modoc County, wo der Widerstand eines Sheriffs gegen die Blockade eine bereits schwelende Fehde zwischen einem reisenden Zeitungsmann und einer Verlegerin entfachte, die von ihrer kalifornischen Herkunft besessen war.
Davis, der von der herrschenden Geschäftsklasse seiner Stadt gesegnet und von seinen eigenen wilden Behauptungen über kommunistische Verschwörungen, die Amerika untergraben, angeheizt wurde, setzte seine „Fremdenlegion“ an den kalifornischen Staatsgrenzen ein und bedrohte die Demokratie, während die Städte und ländlichen Gemeinden der Nation mit der Last der wirtschaftlichen Erholung, der Hilfe für Migranten und der öffentlichen Sicherheit jonglierten.
Die Goldene Festung unterstreicht den jahrzehntelangen Kampf darum, wer Zugang zum amerikanischen Traum hat.