Bewertung:

Die Rezensionen zu „Die Gralslegende“ von Emma Jung und Marie-Louise von Franz heben die umfassende und wissenschaftliche Analyse des Gralsmythos durch eine jungsche Brille hervor. Die Leserinnen und Leser schätzen im Allgemeinen die Tiefe und Komplexität des Werks, das psychologische Erkenntnisse mit historischen und kulturellen Kontexten verknüpft. Einige Rezensenten weisen auf den dichten Schreibstil des Buches hin und darauf, dass möglicherweise Vorkenntnisse über jungianische Konzepte erforderlich sind, was es für Gelegenheitsleser schwierig machen könnte. Der Zustand und die Lieferung des Buches wurden ebenfalls positiv hervorgehoben.
Vorteile:⬤ Gründlich recherchiert und gut geschrieben
⬤ Tiefgreifende psychologische Einsichten und Verbindungen zu Jungschen Theorien
⬤ Umfassende Analyse der Gralslegenden
⬤ Wertvoll für Studenten und Gelehrte der Volkskunde und der europäischen Literatur
⬤ Gut erhaltener Zustand und zufriedene Erfahrungen mit dem Kundendienst.
⬤ Dicht geschrieben, was für manche Leser eine Herausforderung sein kann
⬤ Einige Rezensenten fanden es notwendig, Jungsche Konzepte aufzuwärmen, anstatt sich auf die Gralserzählung zu konzentrieren
⬤ Könnte Vorkenntnisse von Jungs Werk erfordern, um es vollständig zu verstehen
⬤ Einige Leser fanden es zu detailliert und langatmig.
(basierend auf 34 Leserbewertungen)
The Grail Legend
Der Heilige Gral und seine Suche ist eine Legende, die einen starken Einfluss auf unsere Zivilisation und Kultur hatte. Der Gral selbst ist ein altes keltisches Symbol des Überflusses sowie ein christliches Symbol der Erlösung und des ewigen Lebens, nämlich der Kelch, der das Blut des gekreuzigten Christus auffing.
Die Geschichte des Grals wirft ein tiefes Licht auf die Suche des Menschen nach dem höchsten Wert des Lebens, nach dem, was das Leben am sinnvollsten macht. Zwei führende Vertreterinnen der Jung'schen Schule der Psychologie stellen diese Legende als einen lebendigen Mythos dar, der für das moderne Leben von großer Bedeutung ist, und schreiben in einem klaren und lesbaren Stil. Wir treffen auf so universelle Figuren wie den Narren (den naiven jungen Perceval), den weisen alten Mann (den Einsiedler Gornemanz), die Jungfrau (Blancheflor), das unglückliche Burgfräulein und so wichtige Themen wie das Wüste Land, die Dreifaltigkeit und das Gralsgefäß.
Indem sie Erzählung und Interpretation miteinander verweben, zeigen uns die Autoren, wie die Legende nicht nur grundlegende menschliche Probleme widerspiegelt, sondern auch die dramatischen psychischen Ereignisse, die den Hintergrund unserer christlichen Kultur bilden. Emma Jung - Analytikerin, Schriftstellerin und Ehefrau des berühmten Psychologen C.
G. Jung - recherchierte und arbeitete dreißig Jahre lang bis zu ihrem Tod im Jahr 1955 an diesem Buch.
Marie-Louise von Franz, ebenfalls eine bekannte Persönlichkeit auf dem Gebiet der Tiefenpsychologie, vervollständigte das Projekt.