Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Untersuchung der iranischen Identität und Ethnie in Amerika, präsentiert von Neda Maghbouleh, einer Wissenschaftlerin auf diesem Gebiet. Während es für seine fesselnde Erzählung, seinen soziologischen Tiefgang und seine aufschlussreiche Analyse des Weißseins und der Erfahrungen iranischer Amerikaner gelobt wird, haben einige Leser Bedenken hinsichtlich des Tons und des Verständnisses der Autorin für historische Zusammenhänge geäußert.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd
⬤ bietet tiefe soziologische Einblicke
⬤ einen kritischen Blick auf Weißsein und Ethnie
⬤ informativ und ethnographisch reichhaltig
⬤ geeignet sowohl für ein akademisches als auch ein allgemeines Publikum
⬤ bietet eine wertvolle Perspektive auf die iranisch-amerikanische Erfahrung.
⬤ Einige Leser empfanden den Ton des Autors als beleidigend
⬤ Bedenken hinsichtlich des Verständnisses des Autors für historische Zusammenhänge
⬤ bestimmte Teile erfordern eine vollständige Lektüre, um alle Einsichten zu erfassen
⬤ wahrgenommene Probleme mit der Rahmung von Diskussionen um „Browning“.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Limits of Whiteness: Iranian Americans and the Everyday Politics of Race
Als Roya, eine iranisch-amerikanische Highschool-Schülerin, gebeten wird, ihre Rasse anzugeben, verspürt sie Angst und Zweifel. Laut der Bundesregierung sind sie und andere aus dem Nahen Osten weiß.
In der Tat kursiert selbst in Einwandererfamilien wie der von Roya ein historischer Mythos, der die Iraner als die „ursprüngliche“ weiße Rasse bezeichnet. Doch aufgrund der Behandlung, die Roya und ihre Familie in amerikanischen Schulen, Flughäfen, am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft erfahren - Interaktionen, die von Intoleranz oder Hass geprägt sind - ist sich Roya zunehmend sicher, dass sie nicht weiß ist. In The Limits of Whiteness (Die Grenzen des Weißseins) bietet Neda Maghbouleh einen bahnbrechenden, zeitgemäßen Blick darauf, wie sich Iraner und andere Amerikaner aus dem Nahen Osten über die Farbgrenze hinweg bewegen.
Durch die Beobachtung von Roya und mehr als 80 anderen jungen Menschen dokumentiert Maghbouleh den sich verändernden rassischen Status iranischer Amerikaner. Auf der Grundlage nie zuvor analysierter historischer und rechtlicher Belege fängt sie die einzigartige Erfahrung einer Einwanderergruppe ein, die zwischen rechtlicher Unsichtbarkeit und alltäglicher rassistischer Überpräsenz gefangen ist.
Ihre Erkenntnisse sind wesentlich für das Verständnis der beispiellosen Herausforderungen, denen sich Menschen aus dem Nahen Osten heute im Rahmen der „extremen Überprüfung“ und der möglichen Neueinstufung als „weiß“ gegenübersehen. Maghbouleh erzählt zum ersten Mal die fesselnde, oft herzzerreißende Geschichte, wie eine weiße amerikanische Einwanderergruppe braun werden kann und was eine solche Transformation über die Rasse in Amerika aussagt.