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The Limits of #Metoo in Hollywood: Gender and Power in the Entertainment Industry
Im Oktober 2017 löste die Schauspielerin Alyssa Milano die #MeToo-Bewegung aus.
Die darauf folgenden Proteste umfassten schnell weit mehr als Harvey Weinstein und die Unterhaltungsindustrie. Sie brachten die Empörung der Frauen über das Verhalten von Männern am Arbeitsplatz in allen Branchen und Gesellschaftsschichten zum Ausdruck und trugen sogar dazu bei, dass 2018 eine neue Generation von weiblichen Führungskräften gewählt wurde.
Doch welche Auswirkungen hatte #MeToo auf die Unterhaltungsindustrie selbst? Dieses Buch zeichnet den Einfluss der Bewegung auf die Geschichten nach, die erzählt werden, auf die sich verändernden Darstellungen des Lebens und des Körpers von Frauen und auf die langsamen Veränderungen bei den Produzenten, die die Geschichten gestalten. Durch die Analyse einer breiten Palette von Fernseh- und Filmgenres - darunter Kriminal-, Rechts- und Medizindramen, Komödien, Horror- und Reality-Programme - zeigt dieses Buch, wie komplex die Medien auf soziale Bewegungen reagieren: Manchmal geben sie brandneuen oder zuvor zum Schweigen gebrachten Geschichten eine Stimme, aber genauso oft stellen sie oberflächliche Bezüge her, die das Potenzial für Veränderungen abstumpfen oder sogar kulturelle Gegenreaktionen auslösen können.