
The Cold War Guerrilla: Jonas Savimbi, the U.S. Media and the Angolan War
Dies ist das erste Buch über die US-Politik in Angola in den 1980er Jahren.
Elaine Windrich zeigt, wie die Reagan-Regierung und die US-Medien die Bedeutung von Jonas Savimbi aufblähten und den Bürgerkrieg in Angola anheizten. Dieses bahnbrechende Werk analysiert Savimbi als Guerilla des Kalten Krieges, die Rolle verschiedener Mediensegmente im schmutzigen Krieg in Angola und den rechten Einfluss der Reagan- und Bush-Administration bis in die 1990er Jahre hinein und zeigt die Stärken und Schwächen der Medien bei der Gestaltung und Berichterstattung über eine große Krise in Afrika auf.
Dieser bewegende und gut recherchierte Bericht, der Einblicke in die Art und Weise gibt, wie die US-Medien über Afrika und die Dritte Welt berichten, ist ein guter Text für Auslandskorrespondenten und für Kurse, die sich mit US-Außenpolitik, Journalismus und Kommunikation sowie mit Afrika befassen. Das Bild des angolanischen Rebellenführers als Freiheitskämpfer ist vor allem ein Produkt der amerikanischen Medien und der Zusammenarbeit rechter Lobbygruppen, die eng mit den Regierungen Reagan und Bush verbunden sind. Die Wiederauferstehung Savimbis, der nach seiner Niederlage im angolanischen Bürgerkrieg 1976 eine verlorene Sache darstellte, aber durch die Unterstützung Südafrikas am Leben erhalten wurde, ist darauf zurückzuführen, dass er von der Reagan-Administration als Verbündeter im Kreuzzug gegen die von der Sowjetunion unterstützten Regierungen der Dritten Welt eingesetzt wurde.
Die Studie zeigt, wie die Mainstream-Medien dazu neigten, der Agenda der Regierung und den rechtsgerichteten Ansichten zu folgen, indem sie Savimbi als Verbündeten darstellten. Windrich erklärt auch, wie die Bush-Regierung und die Medien Savimbi und seine Rebellenbewegung weiterhin unterstützt haben.