Bewertung:

Die Memoiren „Hell If We Don't Change Our Ways“ von Brittany Means beschreiben ihre traumatische Kindheit, die von Instabilität, Missbrauch und Widerstandsfähigkeit geprägt war. Sie schildert ihre Kämpfe beim Aufwachsen mit einer drogenabhängigen Mutter, ihr Leben als Nomadin und schließlich das Finden ihrer Stimme durch das Schreiben. Die Erzählung ist kraftvoll und emotional, mit Themen wie Überleben, Vergebung und Selbstentdeckung.
Vorteile:⬤ Kraftvolle und fesselnde Erzählung, die das Überleben und die Widerstandsfähigkeit hervorhebt.
⬤ Wunderschön geschriebene Prosa, die den Leser fesselt und mitreißt.
⬤ Bietet einen einzigartigen Erzählstil, der Memoiren mit einer feministischen Coming-of-Age-Geschichte verbindet.
⬤ Weckt tiefe Emotionen und Reflexion, was es zu einer wichtigen Lektüre für das Verständnis von Trauma und Heilung macht.
⬤ Der Mut der Autorin, ihre Geschichte zu erzählen, erweckt beim Leser Empathie und Mitgefühl.
⬤ Der Inhalt ist extrem schwer und könnte für einige Leser schwierig sein, insbesondere für solche mit einer traumatischen Vorgeschichte.
⬤ Die nicht-lineare Zeitlinie kann verwirrend und für manche schwer zu folgen sein.
⬤ Einige Rezensionen erwähnen schlechte Schreibqualität, fragmentierte Geschichten und mangelnde Klarheit, was es schwierig macht, sich auf den Text einzulassen.
⬤ Nicht geeignet für Leser, die leichte oder unkomplizierte Memoiren suchen.
(basierend auf 28 Leserbewertungen)
Hell If We Don't Change Our Ways: A Memoir
(Sternchen-Rezension von Kirkus)
Brittany Means hat die Scherben einer verheerenden Kindheit in diesen kraftvollen Memoiren zusammengefügt. Es ist herzzerreißend, aber gleichzeitig triumphal, erschütternd und doch exquisit erzählt. Hell If We Don't Change Our Ways ist eine Geschichte des Überlebens, die mich zu Tränen gerührt und zum Jubeln gebracht hat."
-Jeannette Walls, Autorin von The Glass Castle
Die nachhaltige Wirkung des Buches könnte darin bestehen, was es dem Genre der Memoiren abverlangt. Brittany Means hat das lesenswerteste und zugleich psychologisch anspruchsvollste Buch geschaffen, das ich seit Jahrzehnten gelesen habe. Ich brauchte die Erinnerung daran, dass Kunst so etwas tun kann."
-Kiese Laymon, Autorin von Heavy
Ich kann keine Geschichte über mich als trauriges, stilles Kind zweier Drogenabhängiger schreiben. So war es nicht, selbst wenn es so war. Für mich war es normal, im Auto zu schlafen. Besser noch, es war gemütlich und machte Spaß. Ich liebte mein Bett aus Klamotten in einem Müllsack, in den ich langsam einsank wie Onkel Fester aus dem Addams Family Film.... Ich liebte die Motels mit ihren Swimmingpools und trashigen Fernsehkanälen.... Niemand konnte uns vorschreiben, was wir zu tun hatten."
Brittany Means' Kindheit war ein Wirrwarr aus Highways und Traumata, das jeden Versuch, die Zeit einzuordnen, zunichte machte. Brittany saß auf dem Beifahrersitz, während ihre Mutter darum kämpfte, einer missbräuchlichen Beziehung zu entkommen, und es war ihr egal, wohin sie fuhren - in ein Motel am Straßenrand im Mittleren Westen, in ein Frauenhaus oder in die Scheune in Indiana, die überfüllte Villa, die ihre pfingstlichen Großeltern ihr Zuhause nannten - solange sie nur zusammen waren. Aber hin und wieder überraschte ihre Mutter sie - und ging.
Als Brittany älter wurde und ihre eigenen komplizierten Beziehungen und die Armut, den Missbrauch und die Instabilität, die sie umgaben, hinterfragte, begann sie zu erkennen, dass die Hölle nicht nur der Ort war, über den sie in der Bibel gelesen hatte; es war der Kreislauf der Gewalt, in dem ihre Familie gefangen war. Mit Hilfe von Horrorfilmen, Neuropsychologie und starken Bindungen findet Brittany einen Weg, diesen Kreislauf zu durchbrechen.
Während sie das Netz ihrer schmerzhaftesten Erinnerungen entwirrt, schreibt Brittany mit einem einzigartigen Erzählstil eine Geschichte über Selbsterhaltung, Widerstandskraft und Hoffnung - ein glänzendes Beispiel für die menschliche Fähigkeit, die schrecklichsten Erfahrungen zu überstehen und dennoch zu gedeihen.