
The Idea of Rome in Late Antiquity: From Eternal City to Imagined Utopia
Dieses Buch befasst sich mit der Ausprägung und Entwicklung der Idee von Rom als Ausdruck des römischen Patriotismus und als (städtischer) Archetyp der Utopie im spätrömischen Denken in einem Zeitraum von 357 bis 417 n. Chr..
Innerhalb dieses Zeitraums, der etwa ein Menschenleben umfasst, wurden die Konzepte von Rom und Romanitas umgestaltet und für verschiedene ideologische Zwecke verwendet. Diese Monographie entfaltet sich anhand einer Auswahl von Quellen, die die Muster und die Vielfalt dieses ideologischen Prozesses darstellen.
Das Thema Rom als personifizierte und anthropomorphe Figur und als verkörpertes Konzept, das auf die städtische Landschaft angewandt wurde, wurde Teil der Identität der Römer Roms und unterstrich ein Gefühl der kulturellen Einzigartigkeit in einer Zeit, in der der privilegierte Status ihrer Stadt in Frage gestellt wurde. Gegen Ende des in dieser Arbeit gesetzten zeitlichen Rahmens tauchen verschiedene Versionen der Romanitas auf, die auf neue physische und spirituelle Potenziale hinweisen.