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Sustaining Southern Identity: Douglas Southall Freeman and Memory in the Modern South
Der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Historiker Douglas Southall Freeman hat vielleicht mehr als jeder andere Schriftsteller in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts dazu beigetragen, eine kollektive Identität der weißen Südstaatler zu formen und zu erhalten. Als renommierter Journalist, Dozent, Radiomoderator und Lehrer schrieb und sprach Freeman zeitlebens über Themen, die mit der Erinnerung an die Südstaaten zusammenhängen.
Keith D. Dicksons Sustaining Southern Identity bietet eine meisterhafte intellektuelle Biografie Freemans sowie eine umfassende Analyse der Art und Weise, wie sich die Südstaatler des 20. Jahrhunderts an den Bürgerkrieg erinnerten, ihre Werte und Ideale formten und sich als Bürger des Südens identifizierten.
Dicksons Arbeit unterstreicht Freemans Beitrag zur bleibenden Erinnerung an den Mut und die Opferbereitschaft der Konföderierten in der Kultur des Südens. Als langjähriger Redakteur des Richmond News Leader schrieb Freeman mehrere maßgebliche und außerordentlich einflussreiche mehrbändige historische Erzählungen über den konföderierten General Robert E. Lee und das Oberkommando der Army of Northern Virginia. Seine Beiträge zum dauerhaften Gedächtnis des Südens - mit seiner großen Erzählung über den Mut und die Opferbereitschaft der Konföderierten und seiner Verbundenheit mit Symbolen und Ritualen - dienen noch immer als Prüfstein für die Erinnerungswahrheiten, die eine eigene Identität im Süden definieren.