Die Immanenz des Unendlichen: Hans Blumenberg und die Schwelle zur Modernität

Die Immanenz des Unendlichen: Hans Blumenberg und die Schwelle zur Modernität (Elizabeth Brient)

Originaltitel:

Immanence of the Infinite: Hans Blumenberg and the Threshold to Modernity

Inhalt des Buches:

Die meisten Wissenschaftler sind sich einig, dass es eine Epochenschwelle zwischen der Welt des Mittelalters und der modernen Welt gibt. Über das Wesen und die dynamische Struktur dieser Schwelle ist eine Einigung schwieriger zu erzielen. Hans Blumenbergs originelle und überzeugende Darstellung des Übergangs vom Mittelalter zur Moderne in seinem 1966 erschienenen Werk The Legitimacy of the Modern Age hat große Beachtung gefunden. Elizabeth Brient beginnt ihre eigene Darstellung des Übergangs mit einer ausführlichen, kritischen Bewertung zentraler Aspekte von Blumenbergs Werk. Sie erläutert seine "dialogische" Methode der historischen Erklärung und erörtert dann die Unzulänglichkeiten seiner Verteidigung der "Legitimität" der Moderne.

Der Übergang zur modernen Welt ist gekennzeichnet durch den Prozess, den endlichen mittelalterlichen Kosmos unendlich zu machen. Während Blumenberg sich auf die räumliche Unendlichkeit des Universums konzentrierte, behauptet Brient, dass der Prozess sowohl intensiv als auch extensiv verstanden werden muss. In der.

Im nun unendlichen Universum der neuen Wissenschaft tritt das Problem in den Vordergrund, ein Maß für die selbstbestimmte Tätigkeit des Menschen und für die menschliche Erkenntnis zu finden. Die zweite Hälfte des Buches konzentriert sich auf die Art und Weise, in der diese Schwierigkeit mit konzeptionellen Ressourcen angegangen wird, die in der Tradition des spätmittelalterlichen Neuplatonismus entwickelt wurden, insbesondere im spekulativen Denken von Meister Eckart und Nikolaus von Kues. Besondere Aufmerksamkeit wird der Art und Weise gewidmet, in der Cusanus' Vorstellung von der Immanenz des Unendlichen im Endlichen dem Bedürfnis nach einem regulativen Ideal für das menschliche Wissen entspricht.

Dies ist das erste Buch über Blumenberg, das in englischer Sprache erscheint, und es wird eine willkommene Quelle für Leser sein, die sich mit den Debatten über den Status der Moderne beschäftigen. Es wird für Studenten von Eckhart und Cusanus ebenso interessant sein wie für diejenigen, die sich allgemein mit dem Übergang zwischen der mittelalterlichen und der modernen Welt beschäftigen.

ÜBER DIE AUTORIN:

Elizabeth Brient ist Assistenzprofessorin für Philosophie an der University of Georgia.

LOB FÜR DAS BUCH:

"Blumenberg hätte sich keine ehrfürchtigere Kritik seiner Leistungen oder eine genauere Textexegese hinsichtlich der Quellen ihres philosophischen Inhalts wünschen können, und das alles in einem luziden Stil, der in der Verteidigung der Tiefe des Denkens im Mittelalter unverblümt ist, aber auch in seiner subtilen Ironie in Bezug auf Blumenbergs und des Autors eigenes metaphysisches Glaubensbekenntnis erfreut" - Walter F. Veit, Speculum.

"Brients Analyse von Blumenbergs Philosophie wirft ein wichtiges Licht auf die Debatte über die Moderne...." --Albrecht Classen, Universität von Arizona, German Studies Review.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780813210896
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover

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