
The International Dimension of the Israel-Palestinian Conflict: A Post-Eurocentric Approach
2021 CHOICE Outstanding Academic Title Trotz jahrzehntelanger internationaler diplomatischer Bemühungen ist eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts nach wie vor nicht in Sicht.
Das zwingt uns zu der Frage: Haben die globalen und regionalen Mächte, anstatt zu einer Lösung des Konflikts beizutragen, eher zu seiner Aufrechterhaltung beigetragen? Dieses Buch geht dieser Frage aus einer post-eurozentrischen Perspektive nach. Abweichend von der Literatur, die die Vereinigten Staaten, Europa und Russland als externe diplomatische Akteure und regionale Mächte wie Ägypten, Iran, Saudi-Arabien und die Türkei als Teil des Konflikts betrachtet, konzeptualisiert Daniela Huber stattdessen alle als Akteure in der regionalen/internationalen Dimension des Konflikts, die sie durch ihre Rollendarstellungen (re)produzieren.
Auf der Grundlage der Grounded Theory und der kritischen Diskursanalyse untersucht sie die Skripte, die von diesen Mächten bei den Vereinten Nationen aufgeführt wurden, und wie sich die maßgebliche internationale Rahmung des Konflikts im UN-Sicherheitsrat und in der Generalversammlung entwickelt hat. Sie identifiziert Perioden der Kontinuität und Brüche in diesen Skripten sowie Alternativen dazu.