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The Irish Identity of the Kingdom of the Scots in the Twelfth and Thirteenth Centuries
Die engen Beziehungen zwischen den Gälen Irlands und Schottlands sind bekannt, doch im zwölften und dreizehnten Jahrhundert wandte sich die Elite in den Kerngebieten des Königreichs der Schotten offenbar von der gälischen Kultur ab.
Dieses Buch wirft einen neuen Blick auf dieses Thema, indem es untersucht, inwieweit schottische Literaten jener Zeit das schottische Königreich und seine Bewohner mit Irland identifizierten, und die Funktion der irischen Identität des Königreichs erforscht. Dr.
Broun argumentiert, dass eine wahrgenommene historische Verbindung mit Irland ein grundlegendes Merkmal der Identität des Königreichs während des gesamten Zeitraums war, und erörtert die Anfänge einer schottischen nationalen Identität in den 1290er und frühen 1300er Jahren. Er stützt sich dabei auf eine gründliche Untersuchung der Berichte über die schottischen Ursprünge, der königlichen Genealogie und der Königslisten, in denen sich die Vorstellungen von der Identität des Königreichs artikulierten. Dazu gehören auch neue Ausgaben des Materials zur Ursprungslegende in Buch I von Forduns "Chronica Gentis Scottorum" sowie bisher unbekannte Zeugnisse schottischer Königslisten und Texte der königlichen Genealogie.
Dr. DAUVIT BROUN ist Dozent für schottische Geschichte an der Universität von Glasgow.