Bewertung:

Das Buch „Chasing Bin Laden“ von Barbara Janik ist ein Memoirenband, der ihre Reise als Computergenie und Ermittlerin auf der Suche nach Osama bin Laden beschreibt. Sie verwebt persönliche Anekdoten und familiäre Kämpfe mit ihren Ermittlungsbemühungen und löst damit verschiedene Leserreaktionen aus, die von Faszination und Glauben bis hin zu Skepsis und Kritik an der Plausibilität reichen.
Vorteile:Das Buch ist sehr fesselnd und gut geschrieben und zeichnet sich durch einen flüssigen Erzählstil aus, der die Leser von Anfang an fesselt. Viele finden Janiks persönliche Einblicke und emotionale Erfahrungen fesselnd und tragen zu einem tieferen Verständnis ihrer Untersuchung bei. Das Buch wird als informativ in Bezug auf außenpolitische Fragen angesehen und schärft das Bewusstsein für die Unterdrückung von Informationen über die Ergreifung bin Ladens. Mehrere Leser waren von ihrer Anpassungsfähigkeit, ihrer Hartnäckigkeit und ihrem Humor während ihrer Herausforderungen inspiriert.
Nachteile:Einige kritisieren, dass sich das Buch zu sehr auf das Privatleben der Autorin und nicht ausschließlich auf die Ermittlungen konzentriert, was von der Haupterzählung ablenken kann. Leser äußerten Zweifel an der Stichhaltigkeit ihrer Behauptungen, und einige bezeichneten es als Verschwörungstheorie. In einigen Rezensionen wurde ein Mangel an überzeugenden Beweisen in den unterstützenden Details erwähnt, was zu Skepsis gegenüber den Methoden der Autorin führte. Einige fanden bestimmte Elemente ihrer Geschichte unplausibel oder einfach uninteressant, was zu gemischten Gefühlen über die gesamte Lektüre führte.
(basierend auf 34 Leserbewertungen)
Chasing bin Laden: My Hunt for the World's Most Notorious Terrorist
Eine geheime Wahrheit: Am frühen Morgen des 16. August 2006 wurde Osama bin Laden in Brooklyn von der New Yorker FBI-Terrorismus-Sondereinheit verhaftet. Sie folgten damit einem Hinweis von Barbara Janik. In ihren Memoiren Chasing bin Laden nimmt sie den Leser mit auf eine emotionale Reise durch die verborgene Welt der Laienermittlungen, in der es um knifflige Rätsel, arabische Nachrichtenbretter und die angstbesetzte Zusammenarbeit mit dem FBI geht.
Barbara Janik ist eine Historikerin mittleren Alters mit Masterabschluss aus dem ländlichen Texas. Im gesamten Manuskript integriert sie geschickt 177 Zitate, die dazu beitragen, diese verborgene Geschichte zu untermauern.
Über die Autorin:
In der High School lief Barbara jeden Tag im gleichen schwarzen Pullover durch die Gänge und murmelte vor sich hin. Für viele war sie schrullig und seltsam, was dazu führte, dass sie gesellschaftlich ausgegrenzt wurde. Doch trotz dieser Rückschläge schaffte sie den fünften Platz in ihrer Klasse von 300 Schülern und erhielt genügend Stipendien, um ihre gesamten Studiengebühren an einer katholischen Privatuniversität zu bezahlen.
Als Barbara im Herbst 1987 an der University of St. Thomas in Houston ankam, war sie sich nicht bewusst, dass sie eine der anspruchsvollsten und renommiertesten Universitäten des Landes besuchen würde. Und wie schon in der High School wurde sie von ihren Mitschülern oft als ungewöhnlich angesehen. Trotzdem gelang es ihr, sich zu behaupten. Während ihres Studiums an der St. Thomas University entdeckte und förderte sie ihre Liebe zu den Sprachwissenschaften, indem sie zahlreiche Schreib- und Literaturkurse belegte. Im Jahr 1991 erwarb sie ihren Bachelor-Abschluss in Geisteswissenschaften.
Nach der Schule kämpfte sie darum, sich selbst zu finden. Sie unterrichtete kurzzeitig die erste Klasse und dann die High School. Doch schon bald war sie mit der geringen Bezahlung und dem sozialen Stress unzufrieden und beschloss, wieder an die Hochschule zu gehen und Informatik zu studieren. Ein paar Jahre später, als der IT-Arbeitsmarkt zusammenbrach, brach sie ihr Studium ab und begann in einem kleinen Unternehmen als PC-Reparaturtechnikerin zu arbeiten. Hier lernte sie, wie man Computer repariert, und beherrschte die Kunst des „Google-Fu“.
Im Jahr 2006 schlug Barbara erneut eine neue Richtung in ihrem Leben ein. Während sie weiterhin als Technikerin arbeitete, wandte sie sich der Amateurdetektivarbeit zu. Sie suchte nach lukrativen Belohnungen für das Aufspüren von vermissten Personen, Kriminellen und Terroristen. In jenem Sommer versetzte Barbara zweifellos die Geheimdienste in Aufruhr, als sie den Aufenthaltsort von Osama bin Laden herausfand. Dazu nutzte sie soziale Medien, Personensuchmaschinen, Detektivseiten, ihre neuen „Google-Fu“-Fähigkeiten und ihre Intuition. Ihre Bemühungen führten zu bin Ladens heimlicher Verhaftung am 16. August 2006.
Nicht lange nachdem sie bin Laden gefunden hatte, begann Barbara ein Studium an der Sam Houston State University. Dort schloss sie einen Master in Geschichte ab und erwarb die Fähigkeiten, die sie brauchte, um die historischen Teile von Chasing bin Laden zu schreiben. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie mehrere Jahre als Hilfsprofessorin am Alvin Community College und unterrichtete hauptsächlich in Gefängnissen.
Heute lebt Barbara Janik mit ihrem Partner und ihrer schwarzen Katze in einem kleinen Haus im ländlichen Texas. Ihre erwachsenen Kinder sind nicht weit entfernt. Sie verbringt ihre Tage mit dem Schreiben, betreibt ein kleines Amazon-Wiederverkaufsgeschäft und twittert wie besessen. In ihrer Freizeit spielt sie Dungeons and Dragons und andere Nerdy-Spiele.