Bewertung:

Die Memoiren von Kelly McMasters, „The Leaving Season“, sind eine wunderschön geschriebene Sammlung von Essays, die sich mit Themen wie Liebe, Ehe, Verlust und Selbstentdeckung auseinandersetzen. Das Buch verbindet persönliche Erzählungen mit aufschlussreichen Reflexionen und zeigt McMasters' Meisterschaft in der Sprache und ihre eindrucksvolle Bildsprache. Die Leserinnen und Leser schätzen die Verletzlichkeit und Ehrlichkeit, die sie in ihren Erzählungen an den Tag legt und die vor allem für diejenigen nachvollziehbar ist, die ähnliche Lebensveränderungen erlebt haben.
Vorteile:Das Buch wird für seine exquisite Prosa, seine emotionale Tiefe und seine sinnlichen Details gelobt. Die Rezensenten heben die einnehmende und intime Art von McMasters' Schreiben hervor, ihre Fähigkeit, komplexe Charaktere darzustellen, und die Nachvollziehbarkeit ihrer Erfahrungen. Viele Leserinnen und Leser fanden die Struktur der Essays gelungen und erfreuten sich an der durchdachten Erforschung von Ehe und persönlichem Wachstum.
Nachteile:Einige Rezensenten wiesen darauf hin, dass das Buch keine rasante Lektüre ist und eher Leser anspricht, die nachdenkliche, gemächliche Lektüre und keine actiongeladenen Erzählungen mögen. Es gab nur wenige Kritikpunkte, die sich vor allem auf das Tempo oder den Namen des Protagonisten bezogen, der nicht besonders überzeugend ist.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
The Leaving Season: A Memoir in Essays
Kelly McMasters lebte mit Mitte dreißig ihre Fantasie aus: Sie war mit ihrem Mann, einem Maler, von New York City ins ländliche Pennsylvania gezogen, wo ihre Kinder in Regenstiefeln und Windeln durch idyllische Landstriche streiften.
Die pastorale Landschaft und die Buchhandlung, die sie eröffneten, waren zunächst erholsam - für sie und ihre Ehe. Doch schon bald schmiedete sie im Stillen Pläne für ihre Flucht.
In The Leaving Season schildert McMasters die Auflösung ihrer Beziehung und die Komplexität des Alleinerziehens, wobei sie sich mit dem schwierigen und oft herzzerreißenden Gleichgewicht zwischen Sehen und Gesehenwerden, Verlust und Sehnsucht, Begehren und Zweifeln sowie dem Paradoxon beschäftigt, dass man verlassen muss, was man liebt, um zu überleben. Ob es um Männlichkeit auf dem Lande durch das Leben eines Freemartin-Kalbs geht, um die Verletzlichkeit einer frischgebackenen Mutter nach einem Autounfall oder um die Kraft der Gemeinschaft, die in einer unabhängigen Buchhandlung pulsiert - The Leaving Season findet in jedem Ende einen neuen Anfang.