Bewertung:

Das Buch bietet einen umfassenden und fesselnden Bericht über die California Golden Seals, der sich mit ihrer Geschichte, Managementfragen und den Herausforderungen der Franchise befasst. Es ist gut recherchiert und mit persönlichen Anekdoten gespickt, was es zu einer nostalgischen Lektüre für Eishockeyfans macht, insbesondere für solche aus der Bay Area.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und recherchiert
⬤ Faszinierende historische Einblicke
⬤ Detaillierte Berichterstattung über die Herausforderungen der Eigentümer und des Managements
⬤ Enthält Anekdoten von Spielern und Teamstatistiken
⬤ Nostalgisch für Fans der Seals
⬤ Unterhaltsam und informativ für Eishockey- und Sportfans der Bay Area.
⬤ Spielbeschreibungen könnten für einige Leser zu detailliert sein
⬤ es fehlt an detaillierten Berichten von aktuellen Spielern
⬤ Fotografien und visuelle Darstellungen sind begrenzt und nicht sehr eindrucksvoll
⬤ einige Leser wünschten sich mehr Farbbilder und alltägliche Erfahrungen der Spieler.
(basierend auf 25 Leserbewertungen)
The California Golden Seals: A Tale of White Skates, Red Ink, and One of the NHL's Most Outlandish Teams
Der Eishockeysport hat im Laufe der Jahre viele bizarre Geschichten erlebt, aber keine ist vergleichbar mit der faszinierenden Geschichte der California Golden Seals, einem Team, das nach wie vor ein Musterbeispiel dafür ist, wie man eine Sportfranchise nicht führen sollte. Von 1967 bis 1978 wurden die ursprünglich in Oakland beheimateten Seals durch wechselnde Spieler, apathische Besitzer und lächerliche Marketingentscheidungen zum Wanderzirkus des Eishockeysports. Das Team verlor tonnenweise Geld und Spiele, schummelte öfter dem Tod davon als Evel Knievel und hinterließ eine lange Spur zerbrochener Träume. Lebende Robben wurden als Maskottchen eingesetzt, die Spieler trugen Schlittschuhe, die fast täglich weiß angemalt wurden, und Draft-Picks wurden nonchalant wie Karten bei einem Pokerspiel weitergegeben. Ein General Manager wurde von mysteriösen Männern zum Verhör abgeholt, weil er einen Spielervertrag schlecht verwaltet hatte, während einer der Torhüter des Teams regelmäßig Tabaksaft vor die Füße der Schiedsrichter spuckte.
The California Golden Seals untersucht die gesamte missglückte - aber immer interessante - Geschichte der Franchise, von den umjubelten Anfängen als Minor-League-Champion in den 1960er Jahren bis zu ihrem steilen Abrutschen in die Vergessenheit in den späten 1970er Jahren nach dem Umzug nach Cleveland. Durch eine umfassende Darstellung der einzelnen Spielzeiten und einen Abschnitt mit den wichtigsten Statistiken erweckt Currier die gesamte Geschichte der Seals mit lustigen Anekdoten, persönlichen Interviews und Statistiken über das berüchtigtste Verliererteam des Eishockeys zum Leben.
Steve Currier ist Eishockeyhistoriker und Mitglied der Society for International Hockey Research. Er lebt in Ottawa, Ontario, ist stolzes Mitglied des Seals Booster Club und Gründer und Moderator der Tribut-Website GoldenSealsHockey.com.