
Mapping the Differentiated Consensus of the Joint Declaration
Dieses Buch nutzt die Erkenntnisse der kognitiven Linguistik, um für die Möglichkeit eines differenzierten Konsenses zwischen getrennten Kirchen zu argumentieren. Die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre, die 1999 vom Lutherischen Weltbund und der römisch-katholischen Kirche unterzeichnet wurde, stellt den Höhepunkt der ökumenischen Bewegung des 20.
Jahrhunderts dar. Jahrhunderts dar. Darin wird erklärt, dass die Verurteilungen im Zusammenhang mit der Rechtfertigung aus dem sechzehnten Jahrhundert die Lehren der Partnerkirche nicht verdammen.
Einige Kritiker lehnen die Vereinbarung mit dem Argument ab, dass ein differenzierter Konsens eigentlich kein Konsens sei. In diesem Buch zeigt Jakob Karl Rinderknecht, dass die Kartierung der "kognitiven Mischungen", die die Bedeutung strukturieren, die zugrundeliegenden Übereinstimmungen innerhalb scheinbarer theologischer Widersprüche aufzeigen kann.
Er zeichnet lutherische und katholische Positionen zur Sünde im Getauften nach, insbesondere das lutherische simul iustus et peccator und das katholische Beharren darauf, dass die Konkupiszenz im Getauften keine Sünde ist. Er zeigt auf, dass die GE diese Positionen miteinander versöhnt und dass daher ein wirklich differenzierter Konsens möglich ist.