Bewertung:

Das Buch „Neutering the CIA“ von John Gentry bietet eine gründlich recherchierte Untersuchung der Politisierung innerhalb der US-Geheimdienste und betont, dass das Problem nicht neu ist und beide Seiten des politischen Spektrums betrifft. Während einige Leser die aufschlussreiche Analyse und den historischen Kontext zu schätzen wissen, kritisieren andere, dass das Buch zu parteiisch ist und eine ausgewogene Sichtweise vermissen lässt.
Vorteile:⬤ Eine gründlich recherchierte Analyse der Politisierung in der CIA.
⬤ Bietet historischen Kontext und Fallbeispiele, die das Verhalten von Geheimdienstmitarbeitern über politische Grenzen hinweg beleuchten.
⬤ Gut geschrieben, leicht zu lesen und für Laien zugänglich.
⬤ Bietet konstruktive Vorschläge zur Wiederherstellung der Integrität der CIA.
⬤ Wirft wichtige Fragen über die Beziehung zwischen Geheimdiensten und Politik auf, insbesondere bei den jüngsten Wahlen.
⬤ Einige Leser betrachten das Buch als einseitig und übermäßig parteiisch.
⬤ Kritik am Rückgriff auf anonyme Quellen und am Vorwurf der Voreingenommenheit bei der Einstellung.
⬤ Einige argumentieren, das Buch gehe nicht angemessen auf die Komplexität der Politisierung auf beiden politischen Seiten ein.
⬤ Vorwürfe, dass das Buch eher eine bestimmte politische Agenda vertritt, als einen ausgewogenen Dialog zu fördern.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
Neutering the CIA: Why US Intelligence Versus Trump Has Long-Term Consequences
Kastration der CIA ist ein Insiderbericht darüber, wie politische Voreingenommenheit bei der Central Intelligence Agency (CIA) deren Effektivität sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene untergraben hat. Die zentrale Fallstudie ist die Auswirkung der Voreingenommenheit auf die Interaktion zwischen der CIA und der Trump-Administration, obwohl die Ursprünge des Problems mit Robert Gates verbunden sind, der 1982 Leiter der CIA-Analysedirektion und später Direktor der CIA wurde.
Ab 2016 führten ehemalige und derzeit diensttuende US-Geheimdienstmitarbeiter, vor allem von der Central Intelligence Agency (CIA), eine große politische Kampagne mit öffentlichen Kommentaren und undichten Stellen, die darauf abzielte, die Präsidentschaftskandidatur und dann die Präsidentschaft von Donald Trump zu verhindern. Diese "Politisierung" der Nachrichtendienste, die traditionell als das Einbringen persönlicher oder organisatorischer Perspektiven in nachrichtendienstliche Produkte definiert wird, um persönlichen, ideologischen oder organisatorischen Interessen von Nachrichtendienstmitarbeitern zu dienen, spiegelte eine bemerkenswerte Veränderung des einst starken CIA-Ethos des unpolitischen öffentlichen Dienstes wider. Dieses Buch beschreibt den aufsehenerregenden politischen Aktivismus von Geheimdienstmitarbeitern in den letzten Jahren, zeigt seine Ursachen auf und bewertet seine zahlreichen negativen Folgen.
Am wichtigsten ist, dass die Aktivisten die Glaubwürdigkeit der US-Nachrichtendienste in den Augen der Beamten der Trump-Regierung und zweifellos vieler künftiger hochrangiger nationaler Führungskräfte beschädigt und damit das Vertrauen in die Nachrichtendienste untergraben haben, das die Entscheidungsträger haben müssen, wenn sie die Nachrichtendienste effektiv nutzen wollen. Obwohl der offene Aktivismus im Jahr 2021 nachgelassen hat, hat die Biden-Administration die Ursachen nicht angegangen.
Der offensichtliche Erfolg der Aktivisten, die dazu beigetragen haben, Trump im Jahr 2020 zu besiegen, hat sicherlich einige Geheimdienstmitarbeiter ermutigt, die weiterhin bereit sind, Präsidentschaftskandidaten anzugreifen, deren politische Ansichten ihnen missfallen. In diesem Buch werden auch Maßnahmen aufgezeigt, die erforderlich sind, um dieser erheblichen Bedrohung der amerikanischen Demokratie zu begegnen.