Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Untersuchung der Beziehung zwischen Katzen und menschlicher Kultur im Laufe der Geschichte. Es ist gut recherchiert und bietet eine Vielzahl von Perspektiven, was es zu einer wertvollen Quelle für diejenigen macht, die sich mit dem Thema beschäftigen. Einige Leser bemängeln jedoch das Fehlen von visuellen Inhalten, wie z. B. Gemälden, die das Buch hätten bereichern können.
Vorteile:⬤ Gut recherchierter und faszinierender Inhalt
⬤ großartig für jeden, der sich für Katzen und Kultur interessiert
⬤ bietet verschiedene Perspektiven auf Katzen in Kunst und Literatur
⬤ hoch angesehen bei Katzenliebhabern.
Einige der dargestellten Geschichten können unangenehm sein; es fehlen visuelle Illustrationen, wie z. B. Gemälde, die das Buch hätten bereichern können.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Cat and the Human Imagination: Feline Images from Bast to Garfield
Die Katze und die menschliche Vorstellungskraft ist ein faszinierender historischer Überblick über die sich verändernde kulturelle Einstellung zu Katzen und die unzähligen Arten, wie sie in Literatur und Kunst dargestellt wurden. Katzenbilder haben die Zivilisation seit der Zeit der alten Ägypter durchdrungen, und während dieser Zeit hat sich der Status der Katze dramatisch verändert. Das Buch untersucht die sich wandelnden Bilder - Fruchtbarkeitsgöttin, schlaues kleines Raubtier, Agentin des Satans, rächende Zeugin, Aristokratin, Freundin, Hausgeist, blutrünstige Killerin, verführerische Frau - und setzt sie in Beziehung zu den Kontexten, in denen sie entstanden sind. Außerdem wird analysiert, wie sich die menschliche Einstellung zu Katzen parallel zur Einstellung zu Tieren, zur Autorität und zum Geschlecht entwickelt zu haben scheint.
Die westliche Literatur und die bildende Kunst haben diesen Wandel widergespiegelt, indem sie sich von bloßen Skizzen zu reichhaltigen Ausdrucksformen der Katzenpersönlichkeit und der menschlichen Interaktion mit Katzen entwickelt haben. Katharine M. Rogers sucht nach den Katzen, die in einer beeindruckenden Reihe von literarischen und künstlerischen Werken auftauchen, und wirft zum ersten Mal einen kritischen Blick auf die symbolische Funktion von Katzenfiguren in Poes "The Black Cat", Dickens' "Bleak House" und Zolas "Therese Raquin", neben anderen literarischen Werken. Die historische und künstlerische Bandbreite, die hier abgedeckt wird, ist beeindruckend und macht das Buch zum idealen Begleiter für Katzenliebhaber, die ein erfrischend gehaltvolles und wissenschaftliches Werk über dieses faszinierende Tier suchen.
"Dieses Buch ist ein Klassiker - etwas, das jeder katzenliebende Intellektuelle besitzen muss. (Natürlich wird niemand jemals wirklich eine Katze besitzen - aber jeder sollte dieses Buch besitzen. ) Es ist die Art von Buch, aus dem man beim Tierarzt oder auf Cocktailpartys zitieren möchte, oder wann immer man den Drang verspürt, einen Hundeliebhaber zum wahren Glauben zu bekehren." --Emily Toth, Louisiana State University.
Katharine M. Rogers ist emeritierte Professorin für Englisch an der City University of New York. Zu ihren früheren Büchern gehören Feminism in Eighteenth-Century England und Frances Burney: The World of "Female Difficulties".