Bewertung:

Das Buch bietet eine tiefgreifende Erforschung der psychologischen und emotionalen Aspekte des Krieges, wobei der Schwerpunkt auf den Erfahrungen von Soldaten und Veteranen liegt. Es befasst sich mit Themen wie Schuld, der Verlockung des Kampfes und dem menschlichen Zustand in Kampfsituationen und bietet tiefe Einblicke, die sowohl bei militärischen als auch zivilen Lesern Anklang finden. Einige Leser empfanden jedoch die Aufmachung des Buches als unübersichtlich, was ihre Fähigkeit, sich mit dem Inhalt zu beschäftigen, beeinträchtigte.
Vorteile:Das Buch regt zum Nachdenken an, ist aufschlussreich und bietet eine einzigartige Perspektive auf die Psychologie von Soldaten im Kampf. Es ist gut geschrieben und recherchiert, was es zu einer tiefgründigen philosophischen und psychologischen Lektüre macht. Viele Leser betonten die emotionale Tiefe des Buches und seine Fähigkeit, den Leser auf einer persönlichen Ebene anzusprechen, neben der durchdachten Analyse der moralischen und ethischen Implikationen des Krieges. Empfohlen für Veteranen, Philosophiestudenten und militärgeschichtlich Interessierte.
Nachteile:Einige Leser fanden die physische Präsentation des Buches aufgrund des kleinen Textes und des fetten Drucks, der die Augen anstrengt, schwierig. Außerdem empfanden einige Rezensenten den Schreibstil als dicht oder unzusammenhängend, was das Lesen erschwerte. Es gab auch Beschwerden über beschädigte Exemplare, die eingegangen waren. Darüber hinaus wird angemerkt, dass das Buch nicht dem typischen „Kriegsbuch“-Format folgt, was möglicherweise nicht den Erwartungen einiger Leser entspricht.
(basierend auf 53 Leserbewertungen)
The Warriors: Reflections on Men in Battle (Revised)
J.
Glenn Gray trat im Mai 1941 als Gefreiter in die Armee ein, nachdem er am selben Tag eingezogen worden war, an dem er seinen Doktortitel in Philosophie an der Columbia University erhielt. Im Oktober 1945 wurde er als Second Lieutenant entlassen, nachdem er während der Kämpfe in Frankreich einen Kampfauftrag erhalten hatte.
Gray war in Nordafrika, Italien, Frankreich und Deutschland in einer Spionageabwehreinheit im Einsatz. Vierzehn Jahre nach seiner Entlassung begann Gray, seine Kriegstagebücher und Briefe erneut zu lesen, um zu versuchen, einen Sinn in seinen Kriegserlebnissen zu finden. Das Ergebnis ist The Warriors, eine philosophische Meditation darüber, was Kriegsführung mit uns macht, und eine Untersuchung der Gründe, warum Soldaten so handeln, wie sie es tun.
Gray erklärt die Anziehungskraft des Kampfes - den Adrenalinrausch, den Korpsgeist - und analysiert die vielen Rationalisierungen, mit denen Kampftruppen ihre Handlungen rechtfertigen. Am Ende stellt Gray fest: „Der Krieg offenbart Dimensionen der menschlichen Natur, die sowohl über als auch unter den akzeptablen Standards für Menschlichkeit liegen.“.