
The Crisis of Muslim Religious Discourse: The Necessary Shift from Plato to Kant
Dieses Buch zeigt, dass die muslimischen Gesellschaften mit einer Krise konfrontiert sind, die eher kultureller als religiöser Natur ist, und konzentriert sich auf die kulturellen Repräsentationen, durch die das soziale Leben in der muslimischen Welt erlebt wird. Es bietet einen neuen theoretischen Rahmen für die Auseinandersetzung mit dem laufenden Säkularisierungsprozess und den damit verbundenen Widersprüchen.
Dieser Band wird eine neue Debatte über die Säkularisierung und die Beziehungen zwischen Religion, Kultur und Philosophie anstoßen. Die Krise, in der sich die muslimischen Gesellschaften befinden, betrifft die Kultur und nicht den Koran in dem Maße, in dem die Menschen keinen Zugang zum Heiligen an sich haben, sondern nur für sich selbst, d. h.
eine kulturelle Interpretation des Heiligen. Der Koran an sich ist kein Hindernis für Säkularisierung und Modernisierung, da jeder heilige Text durch die Kultur erfahren wird.
Wenn wir die europäischen Erfahrungen betrachten, wo die Säkularisierung zuerst aufkam, sehen wir, dass sich die Kultur von der mittelalterlichen Metaphysik zur modernen Philosophie gewandelt hat, die eine bürgerliche Kultur aufrechterhält. Mit der Erörterung der Säkularisierung durch kulturelle Repräsentation stellt dieses Buch neue Ideen vor, die eine wichtige Lücke in der Literatur zur Säkularisierung füllen.
Es ist eine wichtige Quelle für alle Leser, die sich für Religionswissenschaft, Philosophie und Anthropologie der Religion interessieren.