
The Art of the Anthropological Diorama: Franz Boas, Arthur C. Parker, and Constructing Authenticity
Dioramen sind Grenzgänger zwischen verschiedenen Disziplinen. Ihre Verwendung entwickelte sich im neunzehnten Jahrhundert im Zuge von Reformen, die darauf abzielten, die pädagogische Dimension der Museen auszubauen.
Dieses Buch untersucht die anthropologischen Dioramen zweier nordamerikanischer Museen zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts: des American Museum of Natural History in New York und des New York State Museum in Albany. Dioramen mit menschlichen Figuren sind heute Gegenstand harscher Kritik; diese gründliche Studie über die Arbeit der Künstler und Wissenschaftler, die sie geschaffen haben, wirft ein Licht auf ihre Entstehung.
Als Orte der Wissensbildung und -vermittlung, die Malerei, Skulptur, Fotografie und materielle Kultur miteinander verbinden, erzählen Dioramen eine Geschichte, die immer politisch ist. Sie schaffen Visionen des Andersseins und der Abstammung im Museum.