Bewertung:

In den Rezensionen wird das Buch als inspirierende und gut gemachte Erkundung des Anthropozäns gefeiert, wobei der kreative erzählerische Ansatz zu wissenschaftlichen Themen hervorgehoben wird. Es wird als eine zum Nachdenken anregende Anthologie beschrieben, die Einblicke in die Beziehung der Menschheit zur Erde bietet. In einigen Rezensionen wird jedoch Enttäuschung über den Zustand des Buches geäußert.
Vorteile:Inspirierender und zum Nachdenken anregender Inhalt, exzellenter Schreibstil und Layout, interdisziplinäre Einblicke, gut informierte Forschung, kreative Erzählstimme, trotz des ernsten Themas hoffnungsvoll stimmend.
Nachteile:Buch kam mit Flecken auf dem Einband an, einige Aufsätze wurden als oberflächlich oder unzureichend entwickelt empfunden.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Arts of Living on a Damaged Planet: Ghosts and Monsters of the Anthropocene
Das Leben auf einem beschädigten Planeten stellt uns vor die Frage, wer wir sind und wo wir leben. Dieser zeitgemäße Sammelband ruft zwanzig herausragende Geisteswissenschaftler und Wissenschaftler dazu auf, Neugier, Beobachtung und transdisziplinäre Gespräche über das Leben auf der Erde neu zu beleben.
Angesichts der vom Menschen verursachten Umweltveränderungen, die die Lebensfähigkeit der verschiedenen Arten bedrohen, unterbreitet Arts of Living on a Damaged Planet einen kühnen Vorschlag: Verschränkte Geschichten, situierte Erzählungen und dichte Beschreibungen bieten dringende "Lebenskünste". Das Buch enthält Aufsätze von Wissenschaftlern aus den Bereichen Anthropologie, Ökologie, Wissenschaftsforschung, Kunst, Literatur und Bioinformatik, die kritische und kreative Werkzeuge für ein gemeinschaftliches Überleben in einem Anthropozän, das mehr als nur menschlich ist, vorstellen. Die Aufsätze sind um zwei Schlüsselfiguren herum organisiert, die auch die beiden Eröffnungen der Publikation bilden: Geister oder Landschaften, die von den Gewalttaten der Moderne heimgesucht werden, und Monster oder Sozialität zwischen und innerhalb von Spezies. Ghosts und Monsters sind zeltartige, windige und baumartige Kunstwerke, die den Leser einladen, Ameisen, Flechten, Felsen, Elektronen, Flughunde, Lachse, Kastanienbäume, Schlammvulkane, Grenzgebiete, Gräber, radioaktive Abfälle - kurz gesagt, die Wunder und Schrecken einer ungewollten Epoche zu entdecken.
Mitwirkende: Karen Barad, U of California, Santa Cruz; Kate Brown, U of Maryland, Baltimore; Carla Freccero, U of California, Santa Cruz; Peter Funch, Aarhus U; Scott F. Gilbert, Swarthmore College; Deborah M. Gordon, Stanford U; Donna J. Haraway, U of California, Santa Cruz; Andreas Hejnol, U of Bergen, Norwegen; Ursula K. Le Guin; Marianne Elisabeth Lien, U of Oslo; Andrew Mathews, U of California, Santa Cruz; Margaret McFall-Ngai, U of Hawaii, Manoa; Ingrid M. Parker, U of California, Santa Cruz; Mary Louise Pratt, NYU; Anne Pringle, U of Wisconsin, Madison; Deborah Bird Rose, U of New South Wales, Sydney; Dorion Sagan; Lesley Stern, U of California, San Diego; Jens-Christian Svenning, Aarhus U.