
The Art of Disappearing
"Stephanie Alison Walkers THE ART OF DISAPPEARING, jetzt in einer scharfen und oft emotional vitalen Weltpremiere... setzt sich mit dem Thema Demenz auseinander.... die Hauptfiguren in Walkers Stück sind ein Ehepaar und ihr erwachsenes Kind, das eine konfliktreiche Beziehung zu dem kranken Elternteil hat. Aber... Walkers Stück... nähert sich auf frische und meist unsentimentale Weise der Frage, wie viel Vergessen und Verzeihen wir in Krisenzeiten tun müssen....
Das Zusammentreffen einer Tochter, die über sich selbst lügt, wenn sie elterlichen Druck spürt, und einer herrschsüchtigen Mutter, die sich nicht mit ihren eigenen schwindenden geistigen Fähigkeiten auseinandersetzen kann, verleiht Walkers Stück seine stärksten Momente.".
Kerry Reid, Chicago Tribune.
"Die Mutter-Tochter-Beziehung ist sicherlich ein komplexes Thema, und Komödianten spielen häufig mit der entsetzten Erkenntnis der Tochter, dass sie zu ihrer Mutter "wird".
In Stephanie Alison Walkers heftigem und beunruhigendem Stück THE ART OF DISAPPEARING... nimmt diese Erkenntnis geradezu erschütternde und tragische Ausmaße an, als eine bereits beunruhigte Tochter mit der Erkenntnis konfrontiert wird, dass ihre eigensinnige und immer noch schöne Mutter an früh einsetzender Demenz leidet....
Demenz (ob im mittleren oder hohen Alter) ist in letzter Zeit Gegenstand zahlreicher Theaterstücke geworden. Walker hat die extremen Stimmungsschwankungen und das unberechenbare Verhalten, die damit einhergehen können, sehr gekonnt beobachtet...
Walkers Stück ist voll von Überraschungen. Und es wurzelt in der Art von erschütternden Wahrheiten, mit denen sich nur wenige Menschen auseinandersetzen wollen".
Hedy Weiss, Chicago Sun-Times.