Die Kunstgeschichte der Ureinwohner der Nordwestküste im Umbruch

Bewertung:   (4,9 von 5)

Die Kunstgeschichte der Ureinwohner der Nordwestküste im Umbruch (Kathryn Bunn-Marcuse)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine aufmerksame Untersuchung der Kunst der Ureinwohner der Nordwestküste aus verschiedenen Blickwinkeln, insbesondere von indigenen Autoren. Während einige Leser mehr visuelle Kunstdarstellungen erwartet hatten, fanden sie die kulturellen Einblicke und den historischen Kontext fesselnd.

Vorteile:

Das Buch ist gut recherchiert und wichtig für das Verständnis der Kunst der Ureinwohner der Nordwestküste aus verschiedenen Perspektiven, insbesondere aus der Sicht der Ureinwohner. Die Leserinnen und Leser schätzen die verschiedenen Stimmen, die die Diskussion über die Geschichte der Kunst und ihre heutige Bedeutung bereichern.

Nachteile:

Einige Leser waren enttäuscht über das Fehlen von umfangreichem Bildmaterial, da sie mehr Hochglanzbilder und Kunstwerke erwartet hatten, die an prominenter Stelle im Buch präsentiert werden. Es liest sich eher wie ein Geschichts- als ein Kunstbuch, was vielleicht nicht den Erwartungen derjenigen entspricht, die ein traditionelles Kunstbuchformat suchen.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Unsettling Native Art Histories on the Northwest Coast

Inhalt des Buches:

Untrennbar mit ihren Gemeinschaften verbunden, hat die Kunst der Nordwestküste ästhetische und performative Funktionen, die über den Rahmen der nicht-indigenen Forschung hinausgehen, von der Demonstration verwandtschaftlicher Beziehungen bis zur Manifestation spiritueller Macht. Die Autoren dieses Bandes stellen indigene Sichtweisen in den Vordergrund, um diesen reichen Kontext und seine historische Auslöschung innerhalb der Kunstgeschichte zu würdigen.

Indem sie Stimmen in den Mittelpunkt stellen, die indigene Prioritäten hochhalten, das Fachwissen indigener Wissensträger über ihr künstlerisches Erbe einbeziehen und aktuelle institutionelle Praktiken in Frage stellen, bringen diese neuen Aufsätze die Kunstwissenschaft der Nordwestküste ins Wanken. Zu den wichtigsten Themen gehören Diskussionen über den Schutz des kulturellen Erbes und die Souveränität der Ureinwohner.

Die Frauen und ihre entscheidende Rolle bei der Weitergabe von kulturellem Wissen werden wieder in den Mittelpunkt gerückt.

Überlegungen zur Dekolonisierungsarbeit in Museen.

Und die Untersuchung der Funktion von Kunstwerken als lebendige Dokumente. Der Band ist ein Beispiel für einen respektvollen und relationalen Umgang mit indigener Kunst und plädiert für eine verantwortungsvollere Wissenschaft und Praxis.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780295750705
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2022
Seitenzahl:344

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