Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 2 Stimmen.
The Landscape Archaeology of Anglo-Saxon England
Nach traditioneller Auffassung schufen die Angelsachsen im fünften und sechsten Jahrhundert nach Christus eine völlig neue Landschaft, indem sie Wälder abholzten, den Ackerbau auf offenem Feld einführten und Dörfer gründeten. Die neuere Forschung hat dieses vereinfachte Bild zwar widerlegt, aber auch viele Fragen über die Art der Landschaftsentwicklung zu dieser Zeit, die sich verändernden Landbewirtschaftungssysteme und Siedlungsstrategien aufgeworfen.
Die hier vorgestellten Beiträge versuchen, ein neues Licht auf diese komplexen Fragen zu werfen. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Ansätze und mit Themen, die von den Auswirkungen der Niederwaldwirtschaft bis hin zu mittelalterlichen Feldsystemen, von der Darstellung der Landschaft in Handschriften bis hin zum Getreideanbau und der von der Bevölkerung bevorzugten Art von Brot reichen, bieten sie bemerkenswerte neue Ansätze zu den zentralen Fragen des Landschaftswandels in den sieben Jahrhunderten des angelsächsischen Englands, einer Zeit, die für die ländliche Landschaft von heute sicherlich grundlegend ist. Nicholas J.
Higham ist Professor für frühmittelalterliche und Landschaftsgeschichte an der Universität Manchester; Martin J. Ryan ist Dozent für mittelalterliche Geschichte an der Universität Manchester.
Mitwirkende: Nicholas J. Higham, Christopher Grocock, Stephen Rippon, Stuart Brookes, Carenza Lewis, Susan Oosthuizen, Tom Williamson, Catherine Karkov, David Hill, Debby Banham, Richard Hoggett, Peter Murphy.