Bewertung:

Das Buch von Paul Stephenson untersucht die Legende von Basil II., der als „Bulgarentöter“ bekannt ist, und konzentriert sich dabei auf die Vergabe dieses Titels und den historischen Kontext, in dem er entstanden ist. Der Autor versucht, zwischen der tatsächlichen historischen Figur und den nach seinem Tod entstandenen Mythen zu unterscheiden und geht auf die Auswirkungen dieser Erzählung auf die spätere Propaganda und die nationale Identität ein.
Vorteile:Viele Rezensenten loben das Buch für seine aufschlussreiche Analyse, seine Klarheit und seine einzigartige Perspektive auf die Beweggründe von Basilius II. und die Entwicklung seiner Legende. Es wird als gut geschrieben und akademisch rigoros anerkannt und bietet wertvolle Informationen für alle, die sich für die byzantinische Geschichte interessieren. Der Autor wird dafür gelobt, dass er konventionelle Erzählungen in Frage stellt und eine detaillierte Untersuchung der Kontexte liefert, in denen sich Basils Ruf entwickelte.
Nachteile:Einige Leser weisen darauf hin, dass das Buch keine umfassende Biografie von Basilius II. darstellt und möglicherweise nicht diejenigen zufrieden stellt, die eine traditionelle historische Darstellung suchen. Es wird kritisiert, dass das Buch auch für Anfänger in der byzantinischen Geschichte zugänglich ist, und es werden einige sachliche Ungenauigkeiten und redaktionelle Versehen bemängelt. In einigen Rezensionen wird bemängelt, dass sich das Buch zu sehr auf Propagandaaspekte und weniger auf den Menschen selbst konzentriert.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
The Legend of Basil the Bulgar-Slayer
Die lange Regierungszeit des byzantinischen Kaisers Basilius II.
(976-1025) gilt als "goldenes Zeitalter", in dem seine größte Leistung die Annexion Bulgariens nach einem langen und blutigen Krieg war. Paul Stephenson zeigt, dass die Legende vom "Bulgarentöter" erst lange nach seinem Tod entstanden ist.
Sein Ruf wurde von zeitgenössischen Gelehrten und Politikern ausgenutzt, um die Unterstützung für die griechischen Kriege gegen die Bulgaren in Mazedonien im späten 19. und frühen 20.