Bewertung:

Die Memoiren, die aus der Perspektive einer Mutter und ihres Sohnes David erzählt werden, befassen sich mit der schmerzlichen Realität der Drogensucht und schildern Davids Kampf mit Heroin und die Auswirkungen auf seine Familie. Anhand von Davids eigenen Aufzeichnungen und den Erfahrungen der Mutter gibt es Einblicke in die Sucht und bietet eine Anleitung für Familien, die mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind.
Vorteile:Das Buch ist sehr emotional und nachvollziehbar und zeigt die raue Wirklichkeit der Sucht sowohl aus der Sicht des Süchtigen als auch aus der Sicht der Eltern auf. Es ist informativ und bietet den Lesern wertvolle Lektionen und Anleitungen, insbesondere denjenigen, die in ihren Familien von der Sucht betroffen sind. Das Format mit Briefen und Tagebucheinträgen vermittelt auf wirksame Weise die Kämpfe, mit denen sie konfrontiert waren.
Nachteile:Das Buch kann aufgrund der tragischen Natur der Sucht intensive Gefühle von Schmerz und Traurigkeit hervorrufen. Einige Leser fanden, dass bestimmte Teile, insbesondere die Tagebucheinträge der Süchtigen, sich wiederholten und weniger motivierend waren, um das Verständnis für die Komplexität der Sucht zu fördern.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Last Stop
Die wahre Geschichte des Kampfes eines Sohnes gegen die Sucht und des Kampfes einer Mutter gegen den Verlust. David ist erst fünfzehn Jahre alt, als er zum ersten Mal spürt, wie Morphium durch seine Adern fließt, nachdem sein Fuß von der Hydraulik eines Bobcats zerquetscht wurde.
Von diesem Moment an jagt er diesem Gefühl für den Rest seines Lebens hinterher. Alkohol, Marihuana, Kokain - er konsumiert Drogen wie Süßigkeiten, aber erst als er Heroin findet, ist er zufrieden. Anhand seiner persönlichen Korrespondenz und Essays entfaltet sich Davids Geschichte, wie er sich von einem durchschnittlichen amerikanischen Jungen, der gerne Sport treibt, auf seinem Skateboard herumfährt und Geschichten schreibt, zu einem Heroinabhängigen entwickelt.
Seine herzzerreißende Reise vertieft sich, als er seine Familie mit auf den dunklen und gefährlichen Weg der Heroinsucht nimmt. Im Jahr 2014 verliert David den Kampf und überlässt seine Mutter Pat dem Schicksal.
Die Trauer um einen Suchttod ist doppelt schwer. Nachdem sie bereits ihren Sohn an die Sucht verloren hat, muss Pat einen Weg finden, um seinen Tod zu betrauern.
The Last Stop zeigt intime und detaillierte Szenen aus dem Leben eines Süchtigen und erforscht die Fehler und Möglichkeiten der Familien, die den Süchtigen lieben, damit umzugehen. Davids Geschichte gibt Hoffnung für Familien, die mit den lebensverändernden Aspekten der aktiven Sucht konfrontiert sind, und Mitgefühl für diejenigen, die zurückbleiben, wenn die Genesung nicht mehr in Frage kommt.