Bewertung:

Das Buch ist ein wunderschön übersetzter und geschriebener klassischer italienischer Roman, der Themen wie Liebe, menschliche Existenz und soziale Kämpfe durch die Reflexionen des Protagonisten Jacopo Ortis inmitten seines metaphysischen Exils erforscht. Der Roman lässt sich mit Goethes Die Leiden des jungen Werther“ vergleichen, behandelt aber auch komplexere Themen im Zusammenhang mit der Romantik und gesellschaftlichen Zwängen. Der Roman wird für seine poetische Sprache und seine fesselnden Charaktere geschätzt, obwohl er für zeitgenössische Leser düster und herausfordernd sein kann.
Vorteile:⬤ Schöne Übersetzung und Ausgabe
⬤ reiche Erforschung von Themen wie Liebe und individuelle Existenz
⬤ poetischer und reflektierender Schreibstil
⬤ fesselnde Charaktere und emotionale Tiefe.
⬤ Kann eine schwierige Lektüre für ein modernes Publikum sein
⬤ sich wiederholende und schwere Motive
⬤ die zweite Hälfte kann sich deprimierend oder düster anfühlen
⬤ erfordert Geduld, um die philosophischen Elemente vollständig aufzunehmen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
The Last Letters of Jacopo Ortis
Die letzten Briefe von Jacopo Ortis sind ein fesselndes Porträt eines aufgewühlten Gemüts, das in Form eines Briefmonologs verfasst wurde.
Es wird hier zum ersten Mal in englischer Sprache veröffentlicht und zusammen mit Foscolos hochgelobtem Gedicht Von Gräbern präsentiert. Aus seiner Heimat und von der Frau, die er liebt, verbannt, lebt Jacopo Ortis mit den unerträglichen Gefühlen von Desillusionierung und Verrat.
Vorbei sind seine jugendlichen Träume von literarischem Ruhm, und an ihre Stelle ist nur noch sein verbittertes Lachen über das Schicksal, die Menschen und Gott getreten. In seiner Verzweiflung sieht er sich gezwungen, eine letzte, titanische und tragische Geste an die Herrscher seiner Zeit zu richten.