Bewertung:

The Last Days of Video von Jeremy Hawkins ist ein nostalgischer und fesselnder Roman, der in einer angeschlagenen Videothek in den frühen Tagen des Streaming spielt. Er zeichnet sich durch skurrile Charaktere aus und ist voller Filmreferenzen, die bei Lesern, die mit der Videothekenkultur vertraut sind, Anklang finden. Während einige das Buch liebenswert und unterhaltsam fanden, bemängelten andere die Klischees und den Mangel an Tiefgang.
Vorteile:Nostalgische Darstellung der Videothekenkultur, sympathische und nachvollziehbare Charaktere, Humor und clevere Dialoge, reich an Filmreferenzen und eine aufrichtige Hommage an unabhängige Videotheken.
Nachteile:Einige Handlungen und Charaktere fühlten sich klischeehaft an, nicht jeder fand den Film durchweg lustig, und einige Kritiken merkten an, dass die Geschichte tiefer hätte sein können.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
The Last Days of Video
Videotheken sind vom Aussterben bedroht. Aber den meisten von euch ist das egal. Sie haben ihr Netflix und ihren DVR, warum sich also mit VHS-Kassetten oder zerkratzten DVDs herumschlagen? Warum sich mit dem mürrischen Kerl in der heruntergekommenen unabhängigen Videothek herumschlagen?
Dieser mürrische Kerl ist Waring Wax, und er ist normalerweise zu betrunken, um sich über seine rückläufigen Geschäfte bei Star Video Gedanken zu machen, ganz zu schweigen von seinem sich schnell entwickelnden Aussterben in der Popkultur. Doch alles ändert sich in seiner kleinen College-Stadt, als in der Nähe ein glänzender Blockbuster Video eröffnet: Das bedeutet ganz klar Krieg. Also holt sich Waring die Hilfe seiner beiden widerwilligen Angestellten, der charismatischen, aber zwiespältigen Alaura und dem verzweifelten Junggesellen Jeff, um eine Reihe wilder Pläne zur Rettung ihres kleinen Ladens auszuhecken. Gemeinsam versuchen die drei Außenseiter, Star Video zu retten, während sie sich unter anderem mit Warings selbstzerstörerischen Tendenzen, einer Sekte zur Lebensschulung, Fahrradgangs und einem Hollywood-Regisseur auseinandersetzen, der ständig den Geist von Alfred Hitchcock sieht.
The Last Days of Video ist eine urkomische Elegie auf eine vergangene Ära, eine skurrile und charmante Geschichte der Erlösung für eine Gruppe liebenswerter Kinofreaks und ein Liebesbrief an die Filmkunst.