Bewertung:

Das Buch „The Norse of Greenland: Where the Trail Ends“ von Kristen Seaver ist eine umfassende und gut recherchierte Studie über die Besiedlung Grönlands durch die Norse und ihre Interaktionen mit Nordamerika. Die Leser finden sie fesselnd und informativ und beleuchten einen oft übersehenen Aspekt der Wikingergeschichte. Einige Kritiken konzentrieren sich jedoch auf die spekulativen Schlussfolgerungen des Autors und seine vermeintlichen Vorurteile.
Vorteile:Hervorragend recherchiert und informativ, fesselnde Erzählung über eine untergegangene Zivilisation, präsentiert neue Interpretationen und Erkenntnisse, die durch die jüngste Archäologie gestützt werden, gilt als maßgebliche Studie zu diesem Thema, optisch ansprechende Präsentation.
Nachteile:Einige vermuten, dass die Theorien des Autors nicht durch Beweise untermauert sind, werfen ihm eine engstirnige Herangehensweise vor, äußern Bedenken hinsichtlich der Eignung des Buchtitels und vermissen detaillierte Informationen über bestimmte Reisen und maritime Praktiken.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
The Last Vikings: The Epic Story of the Great Norse Voyagers
Ende des zehnten Jahrhunderts begaben sich die nordischen Wikinger auf eine Reise ohne Wiederkehr.
Sie verließen Island in Richtung Grönland und segelten von dort aus weiter nach Nordamerika, wo sie fünfhundert Jahre vor Kolumbus' ersten Entdeckungsreisen ankamen. Doch um 1500 n.
Chr. wurden ihre Siedlungen aufgegeben, und die nordischen Grönländer und ihre Erkundung der Neuen Welt gerieten in den Bereich des Mythos. Was geschah zwischen diesen bedeutsamen Ereignissen? Wie lebten - und starben - die Wikinger wirklich, und warum ranken sich so viele Mythen und Legenden um dieses geheimnisvolle Volk des Meeres? Auf der Grundlage ihrer profunden Kenntnisse der Kultur und Geschichte der Region sowie der aktuellsten Erkenntnisse der Archäologie, der mittelalterlichen Geschichte und der aufrüttelnden Sagas verwebt Seaver eine fesselnde und maßgebliche Geschichte.
Neben ihren spektakulären Errungenschaften und Entdeckungen schildert sie auch anschaulich den Alltag der letzten Wikinger und erklärt, warum ihr scheinbarer Abzug im Jahr 1500 kein so dramatischer Einschnitt in die Geschichte war, wie oft angenommen wird. Diese fesselnde Geschichte eines Volkes, das am Rande der bekannten Welt lebte, bietet einen erhellenden Einstieg in die Welt der nordischen Grönländer, der alle fesseln wird, die sich schon immer über das Schicksal der Wikinger gewundert haben, und der in den kommenden Jahren als maßgebliches Werk gelten wird.