Bewertung:

Das Buch bietet eine reichhaltige Erkundung der Makah-Kultur und betont das Fortbestehen von Traditionen inmitten von Veränderungen durch die Erfahrungen von Helma, einer Makah-Ältesten. Es enthält persönliche Geschichten und veranschaulicht das Leben der Makah auf wunderbare Weise, was es zu einer wertvollen Quelle für das Verständnis der Perspektiven der Ureinwohner macht.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und informativ
⬤ zeigt wahre Gefühle und Ansichten der Makah
⬤ reich illustriert mit schönen Fotos
⬤ persönliche und fesselnde Erzählung
⬤ wertvoller Beitrag zur nordamerikanischen Ethnographie
⬤ empfohlen für Wissenschaftler und Laien, die sich für die Kultur der Makah interessieren.
Einige Leser könnten die Veränderungen in den Traditionen als kompliziert empfinden; begrenzte Einblicke in Perspektiven außerhalb der dargestellten.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Singing the Songs of My Ancestors, Volume 244: The Life and Music of Helma Swan, Makah Elder
Helma Swan, die Tochter eines Häuptlings der Nordwestküste, liebte und lernte die Musik ihres Volkes, seit sie ein kleines Kind war. Als Erwachsene begann sie zu singen, obwohl die Makah-Sänger traditionell Männer waren.
Wie kam es zu einer solchen Situation? In ihren eigenen Worten erzählt Helma Swan die ungewöhnliche Geschichte ihres Lebens, ihrer Musik und wie sie Sängerin wurde. Als ausgezeichnete Erzählerin berichtet sie sowohl von musikalischen als auch von nicht-musikalischen Aktivitäten und Ereignissen. Sie spricht nicht nur über den Besitz von Liedern und andere musikalische Konzepte der Makah, sondern beschreibt auch Lieder, Tänze und Potlatch-Zeremonien, die richtige Pflege von Masken und Kostümen sowie die sich verändernden Ansichten über die Musikausbildung der Ureinwohner.
Ganz allgemein spricht sie von kulturellen Veränderungen, die tiefgreifende Auswirkungen auf das heutige Leben der Makah haben. Auf der Grundlage von mehr als zwanzig Jahren Forschung und mündlichen Interviews präsentiert Linda J.
Goodman in Singing the Songs of My Ancestors eine etwas andere Sichtweise - die der Anthropologin/Ethnomusikologin, die sich für die Kultur und Geschichte der Makah sowie für die sich verändernden musikalischen und zeremoniellen Rollen der Makah-Männer und -Frauen interessiert. Ihre Informationen liefern einen Kontext für Helma Swans Geschichten und Lieder.
Zusammengenommen ermöglichen die beiden Perspektiven dem Leser eine lebendige und fesselnde Reise durch das Leben, die Musik und die Zeremonien der Makah, die den größten Teil des zwanzigsten Jahrhunderts umfasst. Studien über indianische Musikerinnen sind selten; dieses Buch ist das erste, das sich auf eine Frau von der Nordwestküste konzentriert, die eine herausragende Sängerin und Geschichtenerzählerin sowie Bewahrerin der kulturellen Traditionen ihres Stammes ist.