Bewertung:

Das Buch stellt eine gründliche Analyse von Nishidas philosophischen Ideen dar und bietet Klarheit und Kontext für westliche Leser. Es gilt als bedeutende akademische Leistung, wird aber auch wegen seines anspruchsvollen Inhalts und zahlreicher typografischer Fehler bemängelt.
Vorteile:Das Buch bietet klare konzeptionelle Klarheit über Nishidas komplexe Philosophie, ist nützlich für das Verständnis seiner Ideen in der Geschichte des Denkens und trägt dazu bei, Nishidas Schriften besser zugänglich zu machen.
Nachteile:Das Buch ist schwierig zu lesen und erfordert ein starkes Hintergrundwissen in Philosophie. Es leidet unter zahlreichen Druckfehlern und einem schlechten Lektorat, was die Gesamtqualität des Buches beeinträchtigt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Logic of Nothingness: A Study of Nishida Kitaro
Die Schriften von Nishida Kitar, dessen Name fast zu einem Synonym für die japanische Philosophie geworden ist, ziehen weiterhin die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich.
Bei der Untersuchung seines Denkens in westlichen Sprachen wurden jedoch zwei Schlüsselbereiche übersehen: erstens der Einfluss der Generation japanischer Philosophen, die Nishida vorausging, und zweitens die Logik des basho (Ort), der Eckpfeiler von Nishidas ausgereiftem philosophischen System. Die Logik des Nichts befasst sich mit diesen beiden Themen.
Robert Wargo argumentiert, dass das Hauptanliegen von Nishidas reifer Philosophie, der Versuch, eine vernünftige Darstellung der Realität zu geben, die die Vernünftigkeit dieser Darstellung selbst einschließt - oder was Wargo das Problem der Vollständigkeit nennt -, seinen Ursprung in der Beschäftigung von Inoue Enryo (1858-1919) und Inoue Tetsujiro (1855-1944) mit dem Problem der Standpunkte hat. Eine Übersetzung eines von Nishidas anspruchsvollsten Texten, die hier als Anhang beigefügt ist, zeigt den Wert von Wargos aufschlussreicher Analyse der Logik des Basho als Hilfe zur Entschlüsselung des Frühwerks des Philosophen.