Bewertung:

Das Buch „The Power of Maps“ von Denis Wood hat gemischte Kritiken geerntet. Einige Leser schätzen die tiefgründigen Einsichten und den Schreibstil des Buches, während andere von der übermäßigen Verwendung persönlicher Anekdoten und der verworrenen Prosa frustriert sind. Das Buch untersucht die Auswirkungen von Karten in der Gesellschaft, aber sein wissenschaftlicher Ansatz und Stil haben einige Leser verwirrt und enttäuscht zurückgelassen.
Vorteile:⬤ Intellektuell streng und gut geschrieben
⬤ bietet tiefe Einblicke in die gesellschaftliche Rolle von Karten
⬤ regt zum kritischen Nachdenken über Karten an
⬤ unterhaltsam und relevant für diejenigen, die offen für eine tiefgehende Analyse sind.
⬤ Übermäßige persönliche Anekdoten lenken vom sachlichen Inhalt ab
⬤ abschweifender und sich wiederholender Schreibstil
⬤ es fehlen farbige Illustrationen
⬤ manche finden die Prosa verworren und schwer verständlich
⬤ enttäuschend für diejenigen, die geradlinige Diskussionen über Kartografie erwarten.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Power of Maps
Dieser Band begibt sich auf ein Terrain, auf das selbst die ausgefeilteste Karte nicht führt - durch die Voreingenommenheit des Kartenmachers. Denis Wood zeigt, dass Karten keine unparteiischen Referenzobjekte sind, sondern vielmehr Instrumente der Kommunikation, Überzeugung und Macht.
Wie Gemälde drücken sie eine Sichtweise aus. Indem sie uns mit einer Realität verbinden, die ohne Karten nicht existieren könnte - eine Welt der Eigentumsgrenzen und des Wahlrechts, der Steuerbezirke und Unternehmenszonen - verkörpern und projizieren sie die Interessen ihrer Schöpfer. Die Illustrationen geben einen Überblick über die Bandbreite der heute verfügbaren Karten, darunter Peter Goulds AIDS-Karte, Tom Van Sants Erdkarte, Karten des U.S.
Geological Survey und eine Kinderzeichnung der Welt. THE POWER OF MAPS wurde in Verbindung mit einer Ausstellung im Cooper Hewitt Museum, dem Smithsonian Institution's National Museum of Design, veröffentlicht.