Bewertung:

Joseph Soares' „Das Privileg der Macht“ untersucht die Entwicklung der Zulassungspolitik der Yale University von den 1920er Jahren bis heute und zeigt die Herausforderungen auf, die sich aus der Abwägung hoher Standards mit konkurrierenden Anforderungen ergeben. Das Buch erörtert wichtige historische Ereignisse im Zusammenhang mit der Zulassung, einschließlich verschiedener Rekrutierungen und wirtschaftlicher Faktoren, die den Prozess beeinflussen, was es zu einer wertvollen Quelle für das Verständnis der Zulassungspolitik von Eliteuniversitäten macht.
Vorteile:Gut geschrieben, historisch informativ, aufschlussreich über wirtschaftliche Faktoren bei der Zulassung, behandelt wichtige Ereignisse wie die Judenquote in Yale und die bedarfsunabhängige Zulassung, unterhaltsam für Hochschulangehörige.
Nachteile:Könnte in erster Linie diejenigen ansprechen, die sich speziell für Yale oder die Zulassung an Eliteuniversitäten interessieren; einige Leser könnten den akademischen Schwerpunkt weniger ansprechend finden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Power of Privilege: Yale and America's Elite Colleges
Es wird weithin davon ausgegangen, dass die Zulassung zu amerikanischen Eliteuniversitäten ausschließlich auf akademischen Leistungen beruht - die Besten und Klügsten werden in Harvard, Yale und ähnlichen Einrichtungen zugelassen, wobei die Testergebnisse und der Notendurchschnitt ausschlaggebend sind, nicht aber die Abstammung oder das Familieneinkommen. Aber werden diese Erwartungen durch die Realität bestätigt? Oder unterliegen die Zulassungen einer Logik, die den sozioökonomischen Status belohnt und ihn als persönlichen Verdienst tarnt?
The Power of Privilege untersucht den Zusammenhang zwischen sozialer Schicht und Zulassung an Amerikas Top-Hochschulen aus dem Blickwinkel der Yale University, einem Schlüsselakteur in der Geschichte der Hochschulbildung. Es handelt sich um eine dokumentierte Geschichte der institutionellen Pförtner, die im Vertrauen auf die Gültigkeit sozial voreingenommener Leistungsmaßstäbe versuchen, die Führungsklasse von morgen aus ihrer wirtschaftlich privilegierten Klientel auszuwählen.
Die Aufnahme in prestigeträchtige Colleges bleibt für die meisten Studenten außer denen aus einkommensstarken Berufsfamilien nach wie vor unerreichbar. Schließlich schlägt der Autor Reformen vor, die Amerikas Top-Schulen zu echten akademischen Meritokratien machen würden.