Bewertung:

Girls of the Golden West ist ein charmanter Debütroman von James Ward Lee, der die Geschichte des 95-jährigen John Quincy Adams II erzählt, der von der jungen Doktorandin Annie Baxter in ein Projekt zur mündlichen Überlieferung hineingezogen wird. In der Erzählung geht es um Liebe, Erinnerung und persönliche Geheimnisse, während John Q. über seine Vergangenheit nachdenkt und seine Gefühle verarbeitet, während er seine Geschichten mit Annie teilt.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch eine reizvolle Erzählweise mit gut ausgearbeiteten Charakteren und fesselnden Dialogen aus. Die Leser loben den Humor, den Einblick und die emotionale Tiefe. Die charmante Ich-Erzählung des Protagonisten und die Verflechtung von Folklore und Geschichte sorgen für ein fesselndes Leseerlebnis. Die Themen Liebe und Mysterium sorgen dafür, dass der Leser fasziniert ist und an der Reise der Figuren teilnimmt.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Tempo als langsam und waren gelegentlich ungeduldig, weil der Schwerpunkt auf Details wie Garderobe und Speisekarten lag. Die Wendungen der Handlung waren zwar fesselnd, aber es gab Momente, die sich übermäßig detailliert oder in die Länge gezogen anfühlten.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
The Girls of the Golden West
The Girls of the Golden West erzählt die Geschichte des fünfundneunzigjährigen John Quincy Adams des Zweiten (nicht verwandt mit der berühmten historischen Figur), der eine Doktorandin namens Annie Baxter kennenlernt und sich bereit erklärt, ihr bei der Abfassung einer Geschichte der Kultur des Südens zu helfen, indem er seine Erfahrungen über die Jahrzehnte hinweg mit ihr teilt. Die rothaarige Annie sieht Liz Denney, einer alten Geliebten von John Q., zum Verwechseln ähnlich, was sie ihm sofort sympathisch macht.
Nachdem er Annie in der kleinen, fiktiven Stadt Bodark Springs willkommen geheißen hat, erzählt er stundenlang Geschichten auf Annies Kassettenrekorder, ohne dass er dazu aufgefordert wird. John Q.s Erinnerungen folgen der Geschichte von Liebe und Eifersucht, Missverständnissen und Mord und vermitteln ein Bild nicht nur von Bodark Springs, sondern auch von Texas. In der Zwischenzeit enthüllt John Q.s innerer Dialog seine eigenen Geheimnisse, einschließlich der langen Monate, die er verschwunden war, um seine Familie vor einer tödlichen Bedrohung zu schützen.
Der Autor James Ward Lee führt den Leser mit Leichtigkeit durch diese humorvolle kulturelle Pilgerreise durch den Westen. Während John Q.'s Lebensrhythmus langsam ist, ist sein Verstand messerscharf und hält den Leser auf Trab, während er auf den nächsten harmlos unzüchtigen Witz oder einen Anflug von Ernsthaftigkeit wartet.
Die Mädchen des Goldenen Westens ist letztlich eine Geschichte über die Liebe zu anderen Menschen und zur Heimat. Vom ersten Moment an, in dem John Q.
sich darüber beklagt, seine Tür für neugierige Städter zu öffnen, werden die Leser mit einer Mischung aus Weisheit und Spaß konfrontiert, die sie immer wieder zurückkommen lässt.