Bewertung:

Die Rezensionen heben die Bedeutung von Louis Bromfields Arbeit auf der Malabar Farm in Bezug auf die nachhaltige Landwirtschaft hervor und betonen ihre heutige Relevanz. Das Buch von Anneliese Abbott fängt diese historische Perspektive effektiv ein und ist gleichzeitig informativ und fesselnd, insbesondere für diejenigen, die sich für ökologischen Landbau und Umweltstudien interessieren.
Vorteile:Das Buch ist sehr informativ über Malabar Farms und seine historische Bedeutung. Anneliese Abbotts Hintergrund in Umweltstudien und Agrarökologie verleiht der Erzählung zusätzliche Tiefe. Die Verbindung zur nachhaltigen Landwirtschaft ist relevant und überzeugend und macht das Buch zu einer lohnenden Lektüre für alle, die sich für diese Themen interessieren.
Nachteile:Einige Leser könnten das Gefühl haben, dass das Buch von mehr zeitgenössischen Perspektiven oder Details über aktuelle Praktiken auf der Malabar Farm profitieren könnte.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Malabar Farm: Louis Bromfield, Friends of the Land, and the Rise of Sustainable Agriculture
(Finalist, Ohioana Book Awards)
Wie die Malabar Farm Pionierarbeit bei der Bodenerhaltung leistete und die Bewegung für nachhaltige Landwirtschaft vorantrieb
Die Malabar Farm wurde 1939 von dem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Autor und Landwirt Louis Bromfield gegründet und galt einst als "die berühmteste Farm der Welt". Landwirte, Naturschützer, Politiker, Geschäftsleute und sogar einige Hollywood-Berühmtheiten - darunter Humphrey Bogart und Lauren Bacall, die dort heirateten - strömten ins ländliche Ohio, um zu sehen, wie Bromfield mit Hilfe von Naturschutzpraktiken marodes Land wieder zu üppiger Produktivität brachte. Dauerhafte, nachhaltige Landwirtschaft, so predigte Bromfield, sei die "Neue Landwirtschaft", die die Nachkriegswelt verändern würde.
Anneliese Abbott erzählt die Geschichte der Malabar Farm im Kontext der breiteren Geschichte des Bodenschutzes und anderer Umweltbewegungen, insbesondere der in Ohio ansässigen Organisation Friends of the Land. Als eines der wenigen überlebenden Wahrzeichen dieser Bewegung, das 1976 zum Ohio State Park wurde, bietet die Malabar Farm eine interessante Fallstudie darüber, wie der Bodenschutz begann, wie er in den 1950er Jahren an den Rand gedrängt wurde und wie er heute die moderne Idee der nachhaltigen Landwirtschaft beeinflusst.
Malabar ausschließlich als moderne Produktionsfarm zu sehen - oder als Naturschutzgebiet oder als Heimat eines berühmten Schriftstellers - vereinfacht die Komplexität dessen, was Bromfield tatsächlich tat. Malabar war weder ein konventioneller noch ein ökologischer Bauernhof.
Er war beides. Sie repräsentiert einen Mittelweg, der in modernen Diskussionen über Nachhaltigkeit oder Umweltfragen oft fehlt, aber dennoch von entscheidender Bedeutung ist. Da der Malabar Farm State Park auch heute noch eine funktionierende Farm ist und 2006 ein neues Informationszentrum eröffnet wurde, bleiben seine Bedeutung und sein Einfluss für heutige und zukünftige Generationen erhalten.