Bewertung:

R.W. Connells Buch „The Men and the Boys“ wird weithin für seine Zugänglichkeit und seine aufschlussreiche Erforschung von Männlichkeiten und ihren sozialen Konstruktionen gelobt. Es gilt als ein wichtiger Text in der Geschlechterforschung, insbesondere für das Verständnis der Komplexität und Fluidität von Männlichkeiten in verschiedenen sozialen Kontexten. Manche Leser empfinden den Schreibstil jedoch als trocken und wenig fesselnd, was in der Lehre ein Nachteil sein kann.
Vorteile:⬤ Leicht zu lesen und zu verstehen
⬤ aufschlussreich und relevant für die Erforschung von Männlichkeiten
⬤ bietet eine gründliche Untersuchung der sozialen Konstruktionen von Männlichkeiten
⬤ wertvoll für Studenten und Akademiker der Geschlechterforschung.
⬤ Einige Leser empfinden den Text als zu trocken
⬤ kann nicht alle Studenten effektiv ansprechen
⬤ Bedenken über die Tiefe der Diskussion in bestimmten Kritikpunkten.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
The Men and the Boys
Fragen zu Männern und Jungen haben in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Medienecho und öffentliches Interesse hervorgerufen.
Aber was haben wir über Männlichkeit gelernt, und wohin geht unser Denken zu diesem Thema? In diesem wichtigen Buch setzt R. W.
Connell ihre Pionierarbeit fort, indem sie den nächsten Schritt zum Verständnis der Dynamik der zeitgenössischen Männlichkeit unternimmt: die Einbeziehung der internationalen Dimension. The Men and the Boys" ist die erste nachhaltige Diskussion über Männlichkeit und Globalisierung und verbindet modernste Theorie mit faszinierenden Fallstudien, um uns auf Veränderungen hinzuweisen - sowohl in der Wissenschaft und der öffentlichen Politik als auch im Leben der einzelnen Männer. Dieses kraftvolle Buch befasst sich mit einer Reihe faszinierender und kontroverser Themen, darunter die Frage des Sex zwischen Männern, der Körper und die Gesundheit von Männern, Bildung, Gewaltprävention und vieles mehr.
Es lässt viele Männer zu Wort kommen, sowohl Heteros als auch Homosexuelle, in einer Reihe von lebendigen Lebensgeschichten, darunter ein fesselnder Bericht über den "Iron Man" Steve Donoghue und viele andere, die beschreiben, wie sie mit ihrer Sexualität, ihrer Kindheit und ihren Erfahrungen in Schule und Beruf zurechtkommen. Indem sie den Preis aufzeigt, den Männer und Jungen in allen Kulturen für das Patriarchat zahlen, plädiert Connell überzeugend dafür, dass Männer ihr Verhalten ändern sollten, um eine kooperativere und friedlichere Welt zu schaffen.