Bewertung:

Das Buch wird für seine schöne Aufmachung, seinen aufschlussreichen Inhalt über japanische Keramik und seine nachdenklichen Überlegungen zum Sammeln hoch gelobt. Es spricht sowohl allgemeine Leser als auch Spezialisten an und bietet eine einzigartige Mischung aus Ästhetik und persönlicher Erfahrung im Bereich der Keramik. Allerdings dürfte es eher ein Nischenpublikum von Sammlern als eine allgemeine Leserschaft ansprechen.
Vorteile:Wunderschön gestaltet, mit schönen Bildern, aufschlussreich und einfach geschrieben, kombiniert verschiedene Perspektiven, sehr persönliche Überlegungen zum Sammeln, sowohl für allgemeine Leser als auch für Spezialisten geeignet, dient als wertvolles Nachschlagewerk über japanische Keramik.
Nachteile:Könnte für allgemeine Leser zu nischenhaft sein, richtet sich in erster Linie an diejenigen, die ein besonderes Interesse an japanischer Keramik und dem Sammeln haben.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Grain of the Clay: Reflections on Ceramics and the Art of Collecting
Keramik bringt Freude in unser tägliches Leben, von der Schönheit der eleganten Rundungen einer Vase bis zum Genuss einer Mahlzeit, die auf einem feinen Teller serviert wird.
Keramik hat ihren Ursprung in der direkten Auseinandersetzung mit der Erde und nimmt einen einzigartigen Platz in der Geschichte der Künste ein. In diesem Buch schärft Allen S.
Weiss unsere Wahrnehmung und steigert unsere Wertschätzung für Keramik, während er gleichzeitig eine kritische Untersuchung darüber liefert, wie und warum wir sie sammeln. Weiss untersucht die große stilistische Bandbreite der Keramik und erforscht sowohl die theoretischen als auch die persönlichen Gründe für die Betrachtung, die Verwendung und das Sammeln von Keramik. Er setzt Keramik in Beziehung zu anderen Künsten und Praktiken - insbesondere zu denen, die mit Lebensmitteln zu tun haben - und untersucht ihre unterschiedlichen Verwendungszwecke, etwa bei der berühmten japanischen Teezeremonie.
Vor allem geht er der Frage nach, wie Werke, die früher als Kunsthandwerk angesehen wurden, ihren rechtmäßigen Weg in die Museen gefunden haben, und wie diese neu entdeckte Beschäftigung mit fein gearbeiteten natürlichen Materialien eine größere ökologische Sensibilität fördern kann. Das Ergebnis ist ein umfassender und sensibler Blick auf einen wichtigen Teil unserer materiellen Kultur.