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The Mathematics of Voting and Apportionment: An Introduction
Dieses Lehrbuch enthält eine rigorose Darstellung der mathematischen Grundlagen von zwei der wichtigsten Themen in Politik und Wirtschaft: Wahlrecht und Zuteilung, auf dem Niveau der oberen Undergraduate-und Anfang graduate Studenten. Es hebt sich von vergleichbaren Büchern dadurch ab, dass es in einem einzigen Band eine umfassende und mathematisch strenge Behandlung dieser beiden Themen bietet.
Die drei Kapitel des Textes befassen sich mit der sozialen Wahl, der Ja-Nein-Abstimmung bzw. der Zuteilung und können in beliebiger Reihenfolge behandelt werden, was den Lehrkräften eine große Flexibilität ermöglicht. Jedes Kapitel beginnt mit einer grundlegenden Einführung und mehreren Beispielen, um die Konzepte zu motivieren und schrittweise zu fortgeschrittenem Material zu führen. Grundlegende Theoreme werden mit detaillierten und gestrafften Beweisen vorgestellt; diejenigen, die komplexere Beweise erfordern, wie z. B. Arrows Theoreme zur Diktatur, Gibbards Theorem zur Oligarchie und G rdenfors' Theorem zur Manipulation, werden in Sätze und Lemmata zerlegt, um sie leichter verständlich zu machen. Einfache und intuitive Notationen werden gegenüber nicht standardisierten, übermäßig komplizierten Symbolen hervorgehoben. Darüber hinaus endet jedes Kapitel mit Übungen, die von Berechnungen bis hin zu "Beweisen oder Widerlegen" reichen.
The Mathematics of Voting and Apportionment eignet sich besonders gut für einen Kurs über die Mathematik der Wahl und der Zuteilung für Studenten der Wirtschaftswissenschaften, der Politikwissenschaften oder der Philosophie oder für einen Wahlkurs für Mathematikstudenten. Darüber hinaus eignet sich dieses Buch für jeden neugierigen Mathematiker, der nach einer Darstellung dieser unveröffentlichten mathematischen Anwendungen sucht.
Es sind keine politikwissenschaftlichen Vorkenntnisse erforderlich. Die mathematischen Voraussetzungen (die im Buch enthalten sind) sind minimal: elementare Konzepte der Kombinatorik, Graphentheorie, Ordnungsrelationen und die harmonischen und geometrischen Mittel. Erforderlich ist vor allem ein Reifegrad, der es dem Studenten ermöglicht, logisch zu denken, Ergebnisse aus Axiomen und Hypothesen abzuleiten und logische Begriffe wie "Kontrapositiv" und "Gegenbeispiel" intuitiv zu erfassen.